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Derby annehmen, den ersten Heimsieg landen!

Derby! Wenn der SV Eintracht Trier 05 am Freitag, ab 19 Uhr, auf die TuS Koblenz trifft, geht es für beide Südwest-Regionalligisten um drei wichtige Punkte – und die Vormachtstellung im Fußballverband Rheinland. Für einen im SVE-Team ist es zudem eine Art „Familientreffen“. Lars Bender, in der Sommerpause von Drittligaabsteiger Kickers Offenbach nach Trier gewechselt, spielte bis 2011 zehn Jahre lang für die Schängel und diente sich in dieser Zeit vom Jugendspieler und U23-Akteur in der Kreisliga B bis zum Drittligastammspieler bei der TuS hoch. „Klar freue ich mich auf das Match. Bei der TuS spielen noch viele frühere Teamkollegen von mir. Außerdem werden viele Freunde und meine Familie auf der Tribüne sitzen“, verrät der 25-jährige, gebürtige Koblenzer. Zumindest seine Familie werde trotz der Nähe zur TuS für die Eintracht halten. „Meine Eltern und meine Schwester drücken immer für die Mannschaft die Daumen, für die ich spiele“, versichert der Torschütze vom vergangenen Dienstag.

Seine ersten Wochen beim SVE sieht Bender durchwachsen: Erst während der Vorbereitung stieß er zu den Blau-Schwarz-Weißen, der Start gegen Kassel und im Pokal gegen Köln war passabel, dann fiel er in ein kleines Loch, aus dem er jetzt wieder hinaus zu kommen scheint. Der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 bei der SpVgg Neckarelz soll ihm helfen, zusätzliches Selbstvertrauen zu tanken. Ob Bender tatsächlich wieder von Beginn an aufläuft im Derby, vermochte Cheftrainer Roland Seitz in der Pressekonferenz am Donnerstag Mittag noch nicht zu sagen. Und auch zu weiteren Personalfragen  hielt er sich bedeckt. Fehlen werden in jedem Fall weiter die verletzten Andy Lengsfeld, Erik Michels, Albutrin Aliu und die Rekonvaleszenten Torge Hollmann und Thomas Konrad.

Dass es inmitten zweier Englischen Wochen Änderungen in der Startformation gibt, ist indes wahrscheinlich. Durch den einen oder anderen Wechsel soll die körperliche Belastung fürs Team etwas abgemildert werden.

„Laufbereitschaft, das Herausspielen von Chancen, gutes Arbeiten gegen den Ball: Was wir in den ersten vier Spielen gemacht haben, will ich im Derby wieder sehen“, fordert Seitz. Das Duell in Sandhausen gegen die SpVgg Neckarelz (1:1) hat er mit seinen Schützlingen per Video am Donnerstag Vormittag aufgearbeitet. „Einige der Tugenden, die uns zuvor ausgezeichnet haben, kamen am Dienstag zu kurz“, weiß der Coach.  „Es gilt, am Freitag, das Derby und die ganz besondere Atmosphäre anzunehmen. Besondere Würze erhält das Spiel auch durch den kürzlich erfolgten Trainerwechsel bei der TuS“, weiß Seitz nur allzu gut. Von den Rängen erwartet er volle Rückendeckung: „Mit unseren Fans gemeinsam wollen wir dieses Derby angehen und am Ende endlich den ersten Heimsieg feiern.“

 

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

 

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