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Zweitliga-Arena ist Schauplatz des Duells bei der SpVgg Neckarelz

Das dritte Auswärtsspiel der neuen Saison führt den SV Eintracht Trier 05 am Dienstag, 27. August, nach Sandhausen. Hier wartet ab 19 Uhr die Spielvereinigung Neckarelz als Kontrahent auf die Blau-Schwarz-Weißen. Lesen Sie hier eine Analyse des kommenden Gegners aus dem Nordbadischen.

Die sportliche Lage: Da das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern II auf den 12. Oktober verlegt wurde, hat die Spielvereinigung Neckarelz erst drei Partien absolviert: Dem 1:1 beim Mitaufsteiger SVN Zweibrücken folgte ein 3:1 gegen den SC Pfullendorf und am Sonntag ein 1:3 bei der TuS Koblenz. Die Rhein-Mosel-Städter profitierten motivationstechnisch vom Trainerwechsel (Evangelos Nessos hat Peter Neustädter beerbt) und auch von zwei Platzverweisen für die Gäste aus Nordbaden: Ugurtan Kizilyar klärte in der 14. Minute per Handspiel auf der Torlinie – Rote Karte und Elfmeter, den Dimtrios Ferfelis für die Schängel verwandelte. Bereits nach 37 Minuten hieß es 3:0. Der Neckarelzer Jonas Kiermeier musste nach 63 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz, trotzdem gelang dem früheren Hoffenheimer Denis Bindnagel in der 75. Minute noch das 3:1. „In allen Belangen unterlegen“, sah SpVgg-Trainer Peter Hogen sein Team beim Gastspiel auf dem Oberwerth und gestand ein, Angst gehabt zu haben, ein Debakel zu erleben.

Der Verein: Mit 82 Punkten gewann der Klub aus der nordbadischen Kreisstadt Mosbach souverän die Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg. Der beste Angriff mit 78 Toren, die zweitbeste Defensive, nur 29 Gegentreffer: Der neue Meister setzte in der vergangenen Saison die Maßstäbe in der Liga und behielt letztlich auch im Duell mit Widersacher FC Astoria Walldorf die Oberhand. Trainer Peter Hogen ist schon seit 2002 im Amt. Der 52-jährige Übungsleiter war zuvor beim VfR Heilbronn und der SG Heidelberg-Kirchheim tätig. Schillernde Persönlichkeit bei den Kickern aus dem Neckar-Odenwald-Kreis ist Klubpräsident Dr. Thomas Ulmer. Der 57-Jährige ist als Mediziner, Europaabgeordneter und Klubchef ein wahrer Tausendsassa. Für erste Regionalligaspiel der SpVgg in Pirmasens gegen Zweibrücken hatte er sich sogar eigens insgesamt die gut 1000 Kilometer aus seinem Urlaubsort in Ascona/Tessin chauffieren lassen.

Das Stadion: Das Elzstadion im Mosbacher Stadtteil Neckarelz muss noch auf den Regionalliga-Sicherheitsstandard gebracht werden. Deshalb trägt die Spielvereinigung ihre „Heimspiele“ gegen den SVE und danach gegen Wormatia Worms in Sandhausen aus. Die Heimstätte des SV Sandhausen wurde im Jahre 1951 eröffnet, damals noch mit einem Sandplatz. Zehn Jahre später wurde erstmals ein Rasen verlegt. 1987/88 wurde die überdachte Tribüne gebaut. 2001/02 wurde eine Flutlichtanlage installiert. Im Sommer 2008 passte man das Stadion an die Richtlinien für die neue Dritte Liga angepasst. So wurde provisorisch eine Stahlrohrtribüne mit 2500 Sitzplätzen erstellt, ein VIP-Haus gebaut, eine Videoleinwand installiert sowie die Einrichtungen für Presse und Polizei erweitert. Das Hardtwaldstadion hat ein Fassungsvermögen von 10.231 Plätzen, davon 2954 überdachte Sitzplätze.

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