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„Wir wollen dem Gegner alles abverlangen“

Locker, gut gelaunt, aber auch sehr klar und motiviert in seinen Aussagen: So präsentierte sich Roland Seitz, Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, der versammelten Schar an Medienvertretern zwei Tage vor dem DFB-Pokalknüller am Samstag, ab 20.30 Uhr, im Moselstadion gegen den 1. FC Köln. „Eine volle Hütte, ein sportlich, wie wirtschaftlich attraktiver Gegner, das im Umfeld grassierende, für Trier so typische Pokalfieber: Wir alle freuen uns absolut auf dieses Match und diesen Gegner, dem wir alles abverlangen wollen, um ihn zumindest zu ärgern“, sagte Seitz.

Die Ausgangslage sei in etwa mit der vergleichbar vor ziemlich genau vor zwei Jahren, so der SVE-Übungsleiter. Seinerzeit empfing sein Team in der ersten Hauptrunde mit dem FC St. Pauli auch ein Topteam aus der Zweiten Bundesliga. Das damalige Ergebnis ist bekannt, nach einem dramatischen Schlussspurt hatte das Team mit der Porta auf der Brust mit 2:1 gewonnen und den Einzug in die nächste Runde perfekt gemacht….

Zur taktischen Ausrichtung meint der Coach: „Es gilt auch diesmal, zunächst gut und konsequent gegen den Ball zu arbeiten. Wir wollen die Räume eng machen und dann schnell nach vorne stoßen. Wir können und wollen gegen den FC kein Offensivfeuerwerk starten. Dann würde sich eine technisch so starke Mannschaft wie der FC kaputt lachen und eiskalt zuschlagen.“

Personell beklagt Seitz zwar weiter die Ausfälle der schon länger verletzten Torge Hollmann, Thomas Konrad und Erik Michels, kann aber ansonsten auf alle Akteure zurückgreifen – einschließlich des gegen Ende der Vorwoche verpflichteten und nunmehr spielberechtigten Rückkehrers Moussa Touré.

Intensiv hat sich Seitz auf die Kölner vorbereitet, war so auch am Sonntag Zeuge des Zweitligaduells gegen Fortuna Düsseldorf und studierte sie per Video. Detaillierte Erkenntnisse wollte er am Donnerstag indes nicht verraten, vielmehr ließ der Fußballlehrer nur durchblicken: „Das war ein Derby vor 50.000 Zuschauern. Sie werden gegen uns sicher offensiver ausgerichtet sein…“

Donnerstag Nachmittag, Freitag und Samstag Morgen bittet der Cheftrainer zu abschließenden Übungseinheiten, um seine Schützlinge dann im Tageshotel zu versammeln und sie in konzentrierter Atmosphäre auf den Pokalknaller vorzubereiten. Wohlwollend hat Seitz derweil bis Donnerstag Morgen zur Kenntnis genommen, dass der Hit gegen die Kölner im Laufe der Woche (noch) nicht das große Thema im Team war: „Vielmehr waren die Jungs mit dem blöden 2:3 gegen Kassel zum Start in die neue Regionalligasaison beschäftigt. Diese Niederlage wurmt uns immer noch. So eine Reaktion spricht für den Charakter der Jungs.“

Pokalsplitter:

Hoher Besuch: Erstmals in ihrer Eigenschaft als Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz wird Malu Dreyer am Samstag zu Gast im Moselstadion sein. Begleitet wird sie von ihrem Ehemann, dem Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen, seines Zeichens auch Mitglied des Aufsichtsrates des SV Eintracht Trier 05. Auf Einladung der Eintracht wird auch Hans-Peter Schössler, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, vor Ort im Moselstadion sein.

Restkarten: Nach Angaben von Dirk Jacobs, Geschäftsführer des SVE 05, sind über 10.000 Tickets für das Match am Samstag Abend verkauft. Dank der Zusatztribüne steigt die Kapazität von 10256 um 640 Plätze auf 10896. Restkarten gibt es an der Abendkasse (am Haupteingang Zeughausstraße), die ab 18.30 Uhr geöffnet sein wird.

Fanartikel: Rechtzeitig zum Saisonstart wurde das Angebot des SVE-Souvenirshops im Haupteingangsbereich ausgeweitet. Fanartikel des Tages ist am Samstag die modische Eintracht-Weste (schwarz, 100% Baumwolle mit Aufdruck im Used-Look, Aufdruck links: SVE-Wappen | Aufdruck rechts: Eintracht Trier, since 1905) – für 35 statt der sonst üblichen 40 Euro.

Einlaufteams: Die Teams des SVE 05 und des 1. FC Köln werden am Samstag Hand in Hand begleitet von den F-Junioren der DJK St. Matthias Trier und der JSG Mittelmosel Leiwen-Köwerich, Detzem, Trittenheim.

Park & Ride:  In Kooperation mit den Stadtwerken Trier bietet der SVE wieder einen kostenlosen  Bus-Shuttle an.  Ab 18.30 Uhr und damit zwei Stunden vor dem Anpfiff gibt es im 7,5-Minuten-Takt einen Pendelverkehr von den Haltestellen und Parkplätzen an der Handwerkskammer, in der Loebstraße, der Rudolf-Diesel-Straße und am Riverside hin zum Moselstadion. Da es unmittelbar am Stadion  so gut wie keine öffentlichen Parkmöglichkeiten gibt, ist es ratsam, diesen Service in Anspruch zu nehmen. Die Sonder-Busse fahren die Haltestellen bis eine Stunde nach dem Abpfiff wieder an.

Blocktrennung: Im DFB-Pokalspiel wird die Blocktrennung im Moselstadion nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen strikt eingehalten. Zugangsmöglichkeiten gibt es nur über die entsprechenden Seiten: Die Blöcke A und F sowie der Sitzplatzbereich sind nur über den Haupteingangsbereich (Eingang Zeughausstraße) zu erreichen. Zugang zu Block E gibt es gegenüber dem Vip-Zelt. Die Blöcke B, C und D wiederum können die Zuschauer via Zurmaienerstraße betreten.

Keine Provokation: Die treuen Fans der Eintracht verfolgen das Match wie gewohnt von Block E aus. Aus sicherheitsrelevanten Gründen wird Zuschauern mit sichtbaren Fanutensilien des 1. FC Köln (Schal, Cap, Trikot…) der Zugang zu diesem Sektor verwehrt.

Vip-Zelt: Wegen des späten Anstoßzeitpunktes gibt es für die Vip-Gäste bereits ab zwei Stunden vor dem Spiel ein warmes Büffet. Nach dem Spiel wird in der Vip-Lounge hinter der Ostkurve ein Imbiss gereicht.

Der SVE im Fernsehen: Der Bezahlsender Sky überträgt live aus dem Moselstadion. Ausschnitte der Partie gibt es noch am Samstag Abend, ab 23 Uhr, im ZDF-Sportstudio. Das SWR-Fernsehen geht am Sonntag Abend, ab 21.50 Uhr, im Magazin „Flutlicht“ auf das Match ein. Zu Gast im Studio ist unter anderem SVE-Cheftrainer Roland Seitz.

 

Fotos:

Das Medieninteresse vor dem Pokalmatch war größer als sonst.

Das Moselstadion ist bereits DFB-Pokal reif…

Der Fanartikel des Tages

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