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Peter Stöger: „Eintracht hat einen sehr guten Torwart“

Die Spannung steigt immer mehr…: Samstag, ab 20.30 Uhr, ist es endlich soweit: Der 1. FC Köln ist in der ersten Hauptrunde um den DFB-Pokal zu Gast im Moselstadion. Im Vorfeld stellte sich FC-Cheftrainer Peter Stöger den Fragen von www.eintracht-trier.com:

Eintracht: Zwei 1:1-Unentschieden zum Start in die neue Zweitligasaison. Wie bewerten Sie diese Ausbeute und die Leistungen gegen Dresden und Düsseldorf?

Peter Stöger: „Mit der reinen Punkteausbeute bin ich nicht zufrieden. In der ersten Halbzeit gegen Düsseldorf haben wir zu zaghaft und mutlos in der Offensive agiert. Aber die Mannschaft hat aus den ersten 45 Minuten gelernt und in der letzten halben Stunde dann so Fußball gespielt, wie wir uns das alle vorstellen. Wir wollen im Pokal da weitermachen, wo wir in der zweiten Halbzeit gegen Düsseldorf aufgehört haben. In Dresden haben wir über weite Strecken gut gespielt und hätten drei Punkte verdient gehabt. Alles in allem zeigt die Lernkurve steil nach oben.

 

Können Sie uns Ihre Spielphilosophie kurz erläutern?

Ich bevorzuge eine offensive Spielanlage. Wir wollen Tore schießen und dem Publikum etwas bieten. Außerdem lege ich Wert auf ein sauberes, gepflegtes Pass- und Kombinationsspiel. Wichtig ist mir auch die mannschaftliche Geschlossenheit. Nur so können wir erfolgreich sein.

 

Vom österreichischen Meister und Champions-League-Qualifikanten Austria Wien zum Zweitbundesligisten 1. FC Köln: Was hat Sie zu diesem Schritt in der Sommerpause bewogen?

Der FC hat ein riesiges Potenzial und gehört für mich zu den großen Vereinen in Deutschland. Von den Rahmenbedingungen her kann Köln locker in der ersten Liga spielen. Und da wollen wir ja auch wieder hin. Es ist mir zwar schwer gefallen, mich von der Mannschaft in Wien zu trennen. Aber es ist mir leicht gefallen, mich für Köln zu entscheiden, da es immer ein Traum von mir war, in Deutschland zu arbeiten.

 

Wie schätzen Sie die Zweite Bundesliga in dieser Saison ein? Wer spielt ganz oben mit? Wo landet der FC am Ende?

Die zweite Liga ist die stärkste zweite Liga Europas. Die Liga ist sehr ausgeglichen und das Potenzial, oben mitzuspielen, haben einige Teams – zum Beispiel Fürth, Düsseldorf, Kaiserslautern oder 1860 München. Aber auch wir. Der FC landet am Ende hoffentlich unter den ersten drei.

 

Welchen Stellenwert hat der DFB-Pokal für Sie?

Einen sehr großen. Im Pokal kann man mit wenigen Siegen viel erreichen. Sportlich wollen wir natürlich so weit kommen wie möglich. Aber auch unter finanziellen Gesichtspunkten hat der Pokal seinen Reiz.

 

Wie liefen die Vorbereitungen auf den Gegner ab? Was können/wollen Sie im Vorfeld zum SVE sagen?

Wir haben uns sehr gewissenhaft auf den Gegner vorbereitet – so wie wir das immer tun. Die Eintracht hat einen sehr guten Torwart und das Team ist gespickt mit erfahrenen Leuten. Trier ist ein Traditionsverein und im Pokal immer für eine Überraschung gut, wie die letzten Jahre zeigen. Wir sind also gewarnt und müssen von Beginn an hochkonzentriert sein.

 

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Foto: 1. Fc Köln

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