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Ex-.Eintrachtler Peter Rubeck und Fritz Fuchs ziehen die Fäden

 Sportlich hat sich der SVN Zweibrücken in der vergangenen Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar souverän durchgesetzt und hatte am Ende acht Punkte Vorsprung auf den „Vize“ aus Salmrohr. Weitaus mehr Schwierigkeiten bereiten den Verantwortlichen derweil weiterhin infrastrukturelle Angelegenheiten. Aktuell scheint es nämlich so, als ob der 1929 als SV Niederauerbach gegründete und 2009 in SVN Zweibrücken umfirmierte Klub im 100 Kilometer entfernten Idar-Oberstein vorerst seine Heimspiele austragen müsste.

 

Im heimischen Westpfalzstadion darf der SVN trotz bereits erfolgter Umbaumaßnahmen von 1,5 Millionen Euro (unter anderem für einen Kunstrasen) nicht spielen. Es fehlt weiterhin der zwingend vorgeschriebene Sicherheitszaun, zudem ist in dem weiten Rund, in dem sich zu Oberligazeiten oft nicht mehr als 200 Zuschauer verliefen, die Blocktrennung. Aktuell fehlt der Stadt Zweibrücken das Geld, um das Westpfalzstadion fit für die Regionalliga zu machen. Bei Abgabe der Zulassungsunterlagen hatte der Klub mit der Stadt Idar-Oberstein Einigkeit über eine Nutzung erzielen können; die Gespräche mit der Nachbarstadt Pirmasens hatten zwischenzeitlich keinen Erfolg, sollen aber jetzt wieder aufgenommen werden – unter anderem mit Hans-Dieter Drewitz, dem Präsidenten des südwestdeutschen Fußballverbandes, als Vermittler.

Die Personalplanungen für die neue Spielzeit schreiten derweil voran. Diese tragen die Handschrift von Trainer Peter Rubeck (geht in seine siebte Saison beim SVN, war zwischen 1981 und ´86 auch für die Eintracht aktiv) und Klub-Berater Fritz Fuchs, der von April 2009 an für gut ein Jahr sportlicher Leiter des SVE war. Weitere professionelle Hilfe erfährt der von Auto- und Lkw-Händler Heiner Semar maßgeblich unterstützte Klub in Person von Guiseppe Lepore (zuvor Geschäftsführer bei Hessen Kassel und Verwaltungsrat beim Karlsruher SC)

Zuletzt haben die Verantwortlichen Cédric Ebewa-Yam Mimbala, 27-jähriger Innenverteidiger vom VfR Mannheim, und Jan-Patrick Kadiata, 23-jähriger Stürmer vom 1. FSV Mainz 05 II, an Land ziehen können. Vom FC Homburg wechselt der 23-jährige Robin Vogtland nach Zweibrücken. Von Drittliga-Aufsteiger wechselt Christoph Holste. Genauso wie Mefail Kadrija (Sportfreunde Siegen) ist er fürs Mittelfeld vorgesehen. Der 28-jährige linke Außenverteidiger Rene Schwall kommt ferner vom VfR Mannheim.

Die (Offensiv-) Hoffnungen beim SVN ruhen vor allem in Andreas Haas, der in der Winterpause vom SC Halberg Brebach gewechselt war und 15 seiner 24 Saisontreffer für die Rubeck-Elf erzielte. Der 31-Jährige verfügt über langjährige Erfahrung im oberen Amateurbereich, war einst beim FC 08 Homburg Oberliga-Torschützenkönig und spielte schon Anfang der 2000er Jahre unter Klaus Toppmöller für den 1. FC Saarbrücken in der Zweiten Bundesliga.

 

 

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