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U19 zieht den Kürzeren im Köppen-Festival

 

 

Am Ende einer ganz starken Saison ein ganz bitterer Moment: Aus der erhofften Titelverteidigung wurde nichts aus Sicht der U19 des SV Eintracht Trier 05, die im „Finale daheim“ am Samstag dem Regionalligakonkurrenten TuS Koblenz beim 4:5 nach Verlängerung den Vortritt lassen musste.


Eine tolle Moral der Mannschaft des scheidenden Coachs Niki Wagner – in den letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit wurde aus einem 2:4 noch ein Gleichstand erzielt – blieb damit unbelohnt. In der 110. Minute machte der Koblenzer Topgoalgetter Enrico Köppen mit seinem vierten Treffer an diesem Abend letztlich alles klar….

Dabei erzielte die A-Jugend vor 300 Besuchern auf dem Moselstadion-Nebenplatz einen Auftakt nach Maß. Druckvoll agierte man zu Beginn – und schon in der dritten Minute das 1:0: Der Ball kam über Kevin Heinz und Albutrin Aliu per Flanke auf Fabrice Schirra, der einköpfte (3. Minute). In der Folge blieb die Eintracht am Drücker, hatte gute Chancen, die Führung auszubauen (Gianluca Bohr, Marc Inhestern, Fabrice Schirra), in der 29. Minute aber das 1:1. Enrico Köppen schlug nach einem der bis hier hin wenigen gefährlichen Koblenzer Konter eiskalt zu.

Schlag auf Schlag ging es nach der Pause zunächst. Raphael Henning lenkte eine scharf hereingetretene Ecke von Aliu ins eigene Netz (48.) – erneute Führung für die Blau-Schwarz-Weißen! Aber auch auf der anderen Seite unterlief einem Akteur ein Selbsttor. Kristian Grzobic scheiterte mit einem Schuss aus wenigen Metern an der Latte, von dort prallte die Kugel auf den am Boden liegenden Gianluca Bohr und von dort über die Linie (56.)

Plötzlich hatte sich die TuS gefangen und Köppen nutzte die nun mutigere Spielweise der Gäste aus. Zunächst bestrafte er einen Trierer Fauxpas und markierte das 2:3 (60.). Sechs Minuten vor Ende hieß es nach einem Konter gar 2:4.

Doch der SVE gab sich nicht geschlagen. Robin Garnier (wechselt zur U23 des 1. FSV Mainz 05) dribbelte sich an der halben Koblenzer Mannschaft vorbei und machte es wieder spannend (85.). Matti Fiedler gelang in Minute 90 den Ball zum 4:4 ins Netz.

In der Verlängerung musste die Wagner-Elf einer weiteren Unachtsamkeit entscheidenden Tribut zollen. Nach einem Freistoß zu weit aufgerückt, vollendete Köppen – wer sonst an diesem frühen Abend – zum 4:5 (110.).

Eintracht-Co-Trainer Kevin Schmitt resümierte: „Wenn man fünf  Gegentore in einer Partie kassiert, hat man es selten verdient zu gewinnen. Vielleicht wollte Koblenz es den Tick mehr, aber das ist so schwer zu sagen. Es ist einfach ganz, ganz bitter, weil die Jungs eine super Runde gespielt haben. Jeder einzelne – und am Ende stehen wir mit leeren Händen da. Eine klasse Saison, in der eine Übermannschaft wie der 1. FC Kaiserslautern vorne weg marschiert ist und wir Zweiter geworden.“ Zum Spiel selbst sagte Schmitt: „Von der Grundausrichtung war es von Koblenz zu erwarten, dass sie tief stehen, uns die Räume brutal eng machen. Trotzdem haben wir es geschafft, guten Fußball zu spielen. Wir haben uns in der ersten Halbzeit drei gute Tormöglichkeiten herausgearbeitet. Aber im Fußball ist es dann halt oft so: Am Ende gewinnt die Mannschaft, die etwas mehr Ehrgeiz und den Tick mehr Glück hat. So war es auch heute.“

 

 

 

1:0 Fabrice Schirra (3.)
1:1 Enrico Köppen (29.)
2:1 Raphael Henning (48., Eigentor)
2:2 Gianluca Bohr (56., Eigentor)
2:3 Enrico Köppen (60.)
2:4 Enrico Köppen (84.)
3:4 Robin Garnier (85.)
4:4 Matti Fiedler (90.)
4:5 Enrico Köppen (110.)

 

 

 

 

Am Ende einer ganz starken Saison ein ganz bitterer Moment: Aus der erhofften Titelverteidigung wurde nichts aus Sicht der U19 des SV Eintracht Trier 05, die im „Finale daheim“ am Samstag dem Regionalligakonkurrenten TuS Koblenz beim 4:5 nach Verlängerung den Vortritt lassen musste. Eine tolle Moral der Mannschaft des scheidenden Coachs Niki Wagner – in den letzten fünf Minuten der regulären Spielzeit wurde aus einem 2:4 noch ein Gleichstand erzielt – blieb damit unbelohnt. In der 110. Minute machte der Koblenzer Topgoalgetter Enrico Köppen mit seinem vierten Treffer an diesem Abend letztlich alles klar….

Dabei erzielte die A-Jugend vor 300 Besuchern auf dem Moselstadion-Nebenplatz einen Auftakt nach Maß. Druckvoll agierte man zu Beginn – und schon in der dritten Minute das 1:0: Der Ball kam über Kevin Heinz und Albutrin Aliu per Flanke auf Fabrice Schirra, der einköpfte (3. Minute). In der Folge blieb die Eintracht am Drücker, hatte gute Chancen, die Führung auszubauen (Gianluca Bohr, Marc Inhestern, Fabrice Schirra), in der 29. Minute aber das 1:1. Enrico Köppen schlug nach einem der bis hier hin wenigen gefährlichen Koblenzer Konter eiskalt zu.

Schlag auf Schlag ging es nach der Pause zunächst. Raphael Henning lenkte eine scharf hereingetretene Ecke von Aliu ins eigene Netz (48.) – erneute Führung für die Blau-Schwarz-Weißen! Aber auch auf der anderen Seite unterlief einem Akteur ein Selbsttor. Kristian Grzobic scheiterte mit einem Schuss aus wenigen Metern an der Latte, von dort prallte die Kugel auf den am Boden liegenden Gianluca Bohr und von dort über die Linie (56.)

Plötzlich hatte sich die TuS gefangen und Köppen nutzte die nun mutigere Spielweise der Gäste aus. Zunächst bestrafte er einen Trierer Fauxpas und markierte das 2:3 (60.). Sechs Minuten vor Ende hieß es nach einem Konter gar 2:4.

Doch der SVE gab sich nicht geschlagen. Robin Garnier (wechselt zur U23 des 1. FSV Mainz 05) dribbelte sich an der halben Koblenzer Mannschaft vorbei und machte es wieder spannend (85.). Matti Fiedler gelang in Minute 90 den Ball zum 4:4 ins Netz.

In der Verlängerung musste die Wagner-Elf einer weiteren Unachtsamkeit entscheidenden Tribut zollen. Nach einem Freistoß zu weit aufgerückt, vollendete Köppen – wer sonst an diesem frühen Abend – zum 4:5 (110.).

Eintracht-Co-Trainer Kevin Schmitt resümierte: „Wenn man fünf  Gegentore in einer Partie kassiert, hat man es selten verdient zu gewinnen. Vielleicht wollte Koblenz es den Tick mehr, aber das ist so schwer zu sagen. Es ist einfach ganz, ganz bitter, weil die Jungs eine super Runde gespielt haben. Jeder einzelne – und am Ende stehen wir mit leeren Händen da. Eine klasse Saison, in der eine Übermannschaft wie der 1. FC Kaiserslautern vorne weg marschiert ist und wir Zweiter geworden.“ Zum Spiel selbst sagte Schmitt: „Von der Grundausrichtung war es von Koblenz zu erwarten, dass sie tief stehen, uns die Räume brutal eng machen. Trotzdem haben wir es geschafft, guten Fußball zu spielen. Wir haben uns in der ersten Halbzeit drei gute Tormöglichkeiten herausgearbeitet. Aber im Fußball ist es dann halt oft so: Am Ende gewinnt die Mannschaft, die etwas mehr Ehrgeiz und den Tick mehr Glück hat. So war es auch heute.“

 

 

 

1:0 Fabrice Schirra (3.)
1:1 Enrico Köppen (29.)
2:1 Raphael Henning (48., Eigentor)
2:2 Gianluca Bohr (56., Eigentor)
2:3 Enrico Köppen (60.)
2:4 Enrico Köppen (84.)
3:4 Robin Garnier (85.)
4:4 Matti Fiedler (90.)
4:5 Enrico Köppen (110.)

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