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An den Play-Offs gekratzt, souverän im Pokal

36 Partien hat der SV Eintracht Trier 05 in der abgelaufenen Regionalliga-Südwest-Saison 2012/13 absolviert. Unterm Strich stehen 57 Punkte, die durch 15 Siege und ein Dutzend Remis erzielt wurden. Neun Mal wurde verloren. In der Abschlusstabelle rangiert der SVE auf dem fünften Platz. Zehn Fakten hat www.eintracht-trier.com zusammen getragen, um die Saison statistisch abzurunden.

 

Platz vier belegt die Eintracht in der Zuschauergunst. 1442 Besucher säumten durchschnittlich die Eingangstore des Moselstadions. Damit hat der SVE in der Besuchertabelle Platz vier inne. Mehr Fans konnten die Kassierer von Hessen Kassel (3489), Waldhof Mannheim (3065) und der TuS Koblenz (1955) begrüßen. Fünfter wurde der VfR Wormatia Worms (1152). Auswärts wollten 1035 Menschen die Spiele der Blau-Schwarz-Weißen im Schnitt sehen (Platz fünf).

Obwohl er seit Ende März wegen eines Knochenödems überhaupt nicht mehr zum Einsatz kam und insgesamt nur 24 Partien absolvieren konnte, belegt Angreifer Chhunly Pagenburg (wechselt bekanntlich zu Zweitbundesligist FSV Frankfurt) in der Torjägerliste mit 18 Treffern noch den zweiten Platz (Erster wurde der Koblenzer Jerome Assauer mit 20 Toren).

Lange Zeit stotterte der Motor in den Heimspielen. Am Ende sind es dann aber doch noch 31 Punkte im Moselstadion geworden. Sechs Mannschaften hatten unterm Strich vor eigener Kulisse zwischen einem und sechs Punkte mehr auf dem Konto. In der Auswärtstabelle belegt das Team von Cheftrainer Roland Seitz sogar den vierten Platz.

Einige Male kratzte der SVE an einem Play-Off-Platz, kam aber nie über einen dritten Platz hinaus. Der Tiefpunkt war nach dem elften Spieltag erreicht, als man den elften Rang belegte.

Mit 34 Einsätzen ist Fahrudin „Faz“ Kuduzovic (Foto) Spitzenreiter, hat aber „nur“ 2261 Minuten gespielt. Was die absolute Einsatzzeit angeht, liegt Alon Abelski (33 Spiele/2867 Minuten) vorne. Ebenfalls 33 Spiele absolviert haben Fabian Zittlau (2844), Steven Kröner (2733) und Torge Hollmann (2494).

Meist gingen Spiele mit Trierer Beteiligung knapp aus. Das 1:6 zum Start nach der Winterpause bei Eintracht Frankfurt II ragt derweil negativ genauso heraus wie positiv knapp zwei Monate später das 5:0 über den FC Bayern Alzenau (20. April)

Sein 100. Ligaspiel als Coach des SVE in Serie feierte Roland Seitz am 16. März gegen den SC 07 Idar-Oberstein. So erfolgreich insgesamt die Amtszeit des Oberpfälzers bislang war, so negativ verlief ausgerechnet diese Partie: Mit 0:3 verloren die die Blau-Schwarz-Weißen dieses Match.

In der abgelaufenen Saison hat die eigene Jugend mehr denn je eine Chance erhalten. Christoph Anton zählt inzwischen zu den Leistungsträgern, kam trotz eines Bänderrisses im Fuß, der ihn rund zehn  Wochen außer Gefecht setzte, noch auf 20 Spiele. Elf Mal wurde Christopher Spang ins Team berufen. Abwehrspieler Michale Dingels (21) zählt längst zum Inventar. Erik Michels und Kevin Heinz feierten im Laufe der Saison ihre Debüts. Zahlreiche weitere Akteure aus der U23 und der U19 folgten im finalen Spiel beim SC Pfullendorf (0:3), in dem Coach Seitz das Team nicht zuletzt wegen des bevorstehenden Finales um den Bitburger Rheinlandpokal völlig umkrempelte.

6:0 beim SV Konz, jeweils 5:0 gegen die ebenfalls in der Bezirksliga angesiedelten Sportvereine aus Krettnach und von der SG Wittlich/Lüxem, ein halbes Dutzend auch beim Rheinlandligisten SG 2000 Mülheim-Kärlich, 3:0 beim Oberligisten SV Rossbach/Verscheid, zum Abschluss ein glanzvolles 4:0 im Finale von Salmrohr: So souverän hat sich der SVE noch nie den  „Pott“ und damit die Qualifikation für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal gesichert.

Drei Klubs steigen in die Regionalliga Südwest auf (der SVN Zweibrücken aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, die SpVgg Neckarelz aus der Oberliga Baden-Württemberg und der KSV Baunatal (Hessen). Ob Darmstadt 98 jetzt tatsächlich aus der Dritten Liga runter kommt oder doch die um ihre Lizenz und darüberhinaus Existenz kämpfenden Kickers aus Offenbach, werden die nächsten Tage zeigen. Wahrscheinlich ist derweil, dass Offenbach im Falle eines Lizenzentzuges noch weiter runter muss. Dann würde der etatmäßige Absteiger 1. FC Eschborn in der Liga verbleiben. Verlassen hat Aufsteiger SV 07 Elversberg die Regionalliga Richtung Drittklassigkeit. Abgestiegen sind definitiv der FC Bayern Alzenau, der SC 07 Idar-Oberstein und der FSV Frankfurt II.

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