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„Wir richten uns auf einen heißen Fight ein“

Das letzte Pflichtspiel in dieser Saison ist aus Sicht von Roland Seitz, dem Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05, auch das wichtigste. „Wenn man weiß, was da alles dran hängt, kommen wir nicht um die immens hohe Bedeutung der Partie herum“, betonte der SVE-Coach am Montag Mittag im Rahmen der Pressekonferenz vor dem Finale im Bitburger-Rheinlandpokal am Mittwoch, 29. Mai, ab 19 Uhr, beim FSV Salmrohr.

 

Alleine die exakt 108.000 Euro als festgelegte Prämie aus Fernsehgeldern für das Erreichen der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde, aber auch der generelle Push durch ein mögliches attraktives Match gegen einen Klub aus der ersten oder Zweiten Liga bilden einen enormen Anreiz, ganz zu schweigen vom Prestige, was in diesem ewig-jungen Kräftemessen der alten Rivalen auf dem Spiel steht.  „Sollten wir uns in diesem Derby gewinnen und den Pokal holen, könnten wir auch eine gewisse Euphorie mit in die neue Saison nehmen“, ist Geschäftsführer Dirk Jacobs überzeugt. Der Kartenvorverkauf auf der Eintracht-Geschäftsstelle und rund ums letzte Heimspiel der Regionalliga-Saison am Samstag vor einer Woche gegen den 1. FC Eschborn sei „sehr rege“ gewesen. Somit hofft man aus blau-schwarz-weißer Sicht trotz des Salmrohrer Heimspiels, das der Fußballverband dem FSV nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen eingeräumt hat, auf eine riesengroße Unterstützung von den Rängen.

„Wir freuen uns sehr auf das Lokalduell, das es in den vergangenen Jahrzehnten so oft gegeben hat und gehen gut vorbereitet in die Partie“, kündigt Roland Seitz an. „Co“ Rudi Thömmes beobachtete den FSV eigens vor kurzem im Auswärtsspiel beim FC Arminia 03 Ludwigshafen (1:1), zudem wertete der SVE-Coach Videoaufzeichnungen aus.

Während Seitz´ Kollege Patrick Klyk wahrscheinlich auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, gibt es bei der Eintracht mit Chhunly Pagenburg, Mario Klinger, Thomas Konrad, Burak Sözen und Markus Fuchs gleich fünf Langzeitverletzte. Mehr oder weniger dicke Fragezeichen standen zu Wochenbeginn noch hinter den Einsatzfähigkeiten von Angreifer Marco Quotschalla (Adduktorenprobleme) und Flügelflitzer Steven Lewerenz (muskuläre Beschwerden).

Roland Seitz geht mit Respekt in das Duell im Salmtalstadion: „Das Gesamtpaket macht das Spiel zu einer schwierigen Angelegenheit. Schließlich hat der FSV in der Oberliga einen guten zweiten Platz belegt, verfügt somit über eine hohe Qualität, zudem genießt er Heimvorteil und die vielen Ex-Trierer im Team werden sicher ganz besonders motiviert sein. Wir richten uns auf einen heißen Fight ein, werden aber trotzdem unser Ding versuchen durchzuziehen und werden uns nicht so sehr nach dem Gegner richten.“

So sehr man sich im SVE-Lager den zwölften Cup-Sieg in der Vereinsgeschichte wünscht – ein unbedingtes „Muss“ sieht Seitz nicht in der Aufgabe am Mittwoch: „Das wäre mir zu einfach. Fakt ist: Wir wollen das Spiel gewinnen und werden alles, restlos alles dafür tun.“

 

Bild: Jubeln möchte man im Eintracht-Lager auch am Mittwoch Abend – und damit den Gewinn des Bitburger-Rheinlandpokals feiern

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier unter www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

 

 

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