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Wirtschaftlich ist der FCE auf der sicheren Seite

Unabhängig, ob es jetzt noch klappt mit dem Klassenverbleib für den 1. FC Eschborn – eine ganz wichtige Botschaft gab es vor kurzem für den Klub aus der unmittelbaren Frankfurter Nachbarschaft: Das Insolvenzverfahren des Vereins geht zu Ende.

 

Die Versammlung der Gläubiger des 1.FC Eschborn hat kürzlich den Insolvenzplan einstimmig angenommen. Damit wird die Insolvenz zum 30.Juni 2013 aufgeboben. Ab 1.Juli  steht der 1.FCE dadurch wieder unter der dann auch offiziellen Führung des von den Vereinsmitgliedern gewählten Vorstandes um Präsident Karl-Heinz Mette.
„Wir sind erleichtert und stolz, dass es uns nach knapp sieben Jahren gelungen ist, den Verein wieder auf eigene Füße zu stellen und damit zukunftsfähig zu machen“, erklärten Präsident Karl-Heinz Mette und Sportlicher Leiter Marcus Klandt unlängst über die Homepage des Vereins.

Beide sind maßgeblich verantwortlich dafür, dass sich die Stimmung im Klub spürbar verbessert hat. So votierten die Mitglieder trotz aller wirtschaftlicher Schwierigkeiten im vergangenen Sommer auch gegen eine Fusion mit Nachbar Rot-Weiß Frankfurt.

Wenn der lange Zeit finanziell angeschlagene Klub wirtschaftlich wieder ganz geordnet ist, wird Trainer Sandro Schwarz aber nicht mehr dabei sein. Der 34-Jährige, 167-fache Zweitligaspieler von Mainz 05, Rot-Weiss Essen und vom SV Wehen Wiesbaden  wird zum Saisonende sein Amt als Cheftrainer des 1. FC Eschborn abgeben und dann die Mainzer A- übernehmen. Nachfolger von Schwarz dürfte wohl dessen bisheriger Co-Trainer Dennis Weiland (früher einst ebenfalls unter anderem bei Mainz 05 aktiv) werden.

„Das Engagement beim FSV Mainz 05 ist eine reizvolle Aufgabe, um persönlich als Trainer die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Bis dahin gilt es aber, in den ausstehenden Spielen die Aufmerksamkeit auf die kommenden Aufgaben zu richten. Dafür werden wir als Team gemeinsam alles tun“, betonte Schwarz  Mitte März bereits.

Und obwohl die Eschborner eher über bescheidene Mittel verfügen, haben sie auch in den jüngsten Partien großen Kampf an den Tag gelegt und wollen unbedingt den Klassenverbleib in der Regionalliga packen. So erzielte man nach dem 2:1-Coup über Großaspach und dem 0:1 gegen Kassel bei Wormatia Worms ein 2:2, trennte sich torlos vom SSV Ulm 1846 und musste in Idar-Oberstein trotz starkem Spiel in der Nachspielzeit den bitteren 1:1-Ausgleich hin nehmen. Zuletzt feierte man gar einen 1:0-Erfolg über die TSG Hoffenheim II. Das goldene Tor gelang am vergangenen Samstag dem lange verletzten Can Özer in der 66. Minute. „Das war ein hochverdienter Sieg, wir haben es zwar verpasst, schon früher das 1:0 zu schießen. Insgesamt war es aber eine überragend Antwort auf das bittere Spiel in Idar-Oberstein. Ich bin stolz auf die Mannschaft“, lobte der FCE-Trainer seine Elf. Während der Woche konnte man sich in der Frankfurter Vorstadt zurück lehnen – spielfrei!

Zur Historie: In der Saison 2005/06 kreuzten die Eintracht und der 1. FC Eschborn noch in der drittklassigen Regionalliga Süd die Klingen, danach ging es aber für beide Klubs (weiter) nach unten. Der SVE fand sich zwischenzeitlich in der Oberliga wieder, die Kicker aus der 21.000-Einwohner-Stadt im Dunstkreis der Mainmetropole sackten gar bis in die Landesliga Hessen Mitte ab (2007/08).Der direkte Wiederaufstieg gelang dem 1. FCE aber. Nach zwei sechsten Plätzen und Rang vier in der 2010/11er Runde bewerkstelligte das Team unter Trainer Sandro Schwarz in der abgelaufenen Saison den souveränen Aufstieg. Die bisherigen Begegnungen mit dem SVE endeten aus Eschborner Sicht 2:1 (17. September 2005) und am 17. März 2006 im Moselstadion mit 0:1. In der Hinrunde gab es auf der Heinrich-Graf-Sportanlage ein 2:2.

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