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Siegen für das „Fünkchen Hoffnung“

Es geht Schlag auf Schlag. Zeit zum Entspannen oder gar Erholen bleibt kaum: Drei Tage nach dem souveränen 3:0-Halbfinalsieg im Bitburger-Rheinlandpokal beim Oberligisten SV Rossbach/Verscheid steht dem SV Eintracht Trier 05 am Samstag, ab 14 Uhr, im Moselstadion das Duell mit der SG Sonnenhof Großaspach ins Haus.

 

Cheftrainer Roland Seitz erwartet ein „sehr schweres Spiel gegen eine gewohnt kompakte und gut organisierte Mannschaft, die ich im Vorfeld der Saison eigentlich weiter vorne erwartet hatte“.  Das jüngste 4:3 gegen die TSG Hoffenheim II und drei Tage zuvor das unglückliche Halbfinal-Aus im württembergischen Verbandspokal gegen den Drittligisten 1. FC Heidenheim (0:1 nach Verlängerung) sind für den SVE-Coach Beweise für die anhaltend gute Form der Mannschaft seines Kollegen Rüdiger Rehm, der als Profi einst auch unter anderem beim 1. FC Saarbrücken in der Zweiten Bundesliga aktiv war.

Umso wichtiger ist für Seitz der Umstand, dass sich im Pokalfight am 1. Mai in Rossbach niemand weiter verletzt hat und die Spielerdecke durch die Rückkehr von Fabian Zittlau wieder etwas breiter wird. Nichts Neues gibt es derweil von den Langzeitverletzten Mario Klinger, Baldo di Gregorio (sind zumindest mit Physio Johannes Wey wieder auf dem Platz), Chhunly Pagenburg (muss eine weitere Untersuchung am 8. Mai abwarten, um zu wissen, ob er vor seinem Wechsel zum FSV Frankfurt überhaupt nochmal im SVE-Dress auflaufen kann), Thomas Konrad und Markus Fuchs.

Die taktische Marschroute hatte Coach Seitz am Freitag Mittag noch nicht abschließend ausgetüftelt. So stand noch zur Disposition, ob er von Beginn an mit zwei Angreifern spielen lässt oder  den defensivstarken Großaspachern erst im Laufe der 90 Minuten mit mehr Offensivwucht begegnet. Grundsätzlich fordert Seitz, geduldig auf das 1:0 zu spielen, es den kopfballstarken Innenverteidigern der SGS nicht mit langen Bällen zu einfach zu machen und insgesamt hoch konzentriert zu sein – denn: „Wenn Du gegen die im Rückstand bist, wird es verdammt schwer.“ Zudem imponieren ihm die läuferischen Qualitäten der Kicker aus dem Rems-Murr-Kreis:  Im Auswärtsspiel am 16. April beim SC 07 Idar-Oberstein lag die Sportgemeinschaft bereits mit 0:2 zurück, legte aber eine starke Schlussphase hin und hätte „normalerweise sogar noch gewinnen müssen“, so Seitz, der seinerzeit Augenzeuge der Begegnung im Idarer Haag war.

Die Siege der Play-Off-Mitkonkurrenten Elversberg (3:1 gegen Idar-Oberstein) und Kassel (2:0 gegen Hoffenheim II) während der Woche der so größer gewordene Rückstand auf das Führungsduo (sieben bzw. vier Punkte) konnten im SVE-Lager derweil keinen aus der Ruhe bringen, wie der Cheftrainer bestätigt: „Wir handhaben es weiter so, dass wir nur auf uns schauen. Es würde mich jedenfalls riesig freuen, wenn wir unsere Serie von zuletzt sieben ungeschlagenen Spielen ausbauen könnten, um so das Fünkchen Hoffnung auf die Play-Off-Teilnahme weiter am Leben halten könnten.“

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL. Mehr Sport von hier: www.wochenspiegellive.de/trier/lokalsport

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