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U23: Nullnummer gegen robuste Koblenzer

„Es war ein 0:0 der besseren Sorte. Koblenz ist ein schwer zu spielender Gegner. Sie sind sehr robust in den Zweikämpfen und haben auch ihre spielerischen Qualitäten“, bilanzierte Eintracht-II-Trainer Herbert Herres nach dem Duell mit der TuS Koblenz II am Sonntag Nachmittag.  Dirk Laux, sein Pendant auf TuS-Seite,  sagte: „Beide Mannschaften haben sich neutralisiert – und das in einer intensiv geführten Partie auf hohem Niveau.“

 

Bezeichnend, dass es hüben wie drüben klare Chancen fast ausnahmslos nach Standardsituationen gab. Zu Beginn waren die von rund 40 Anhängern begleiteten Gäste wacher und aggressiver. Nach einem langen Einwurf von Alexej Eberhardt verzog der wohl etwas überraschte Tokio Nakai frei stehend (2.). Sekunden später sorgte der von Eberhardt getretene Eckball für große Verwirrung im Strafraum der Hausherren (3.).

In der Folge erarbeitete sich die Eintracht Vorteile; lang nach vorne geschlagene Bälle sorgten hier und da für Probleme bei der TuS. In der zehnten Minute reagierte TuS-Keeper Igor Luketic stark im Eins-gegen-Eins, als Kevin Arbeck frei vor ihm aufgetaucht war.

Richtig brenzlig vor den Toren wurde es dann aber erst wieder kurz vor der Pause. Im Anschluss an einen Eckball von Arbeck köpfte Christopher Spang, fand seinen Meister jedoch im wiederum prächtig reagierenden Luketic (42.). Auf der Gegenseite verfehlte Marcel Löhr mit einem 20-Meter-Freistoß knapp das Ziel (45.).

In Durchgang zwei wurden die Torraumsituationen seltener, diese hatten es dafür aber in sich. Zunächst parierte Eintracht-Schlussmann Robin Strellen gut beim Freistoß von Eberhardt (50.), dann fischte Luketic auf der Gegenseite die Kugel noch aus der Gefahrenzone – Daniel Braun hatte den Freistoß aus 17 Meter platziert aufs Tor gesetzt.

Gerade als sich die Koblenzer leichte Vorteile erarbeitet hatten, konnten sie sich bei Schiedsrichter Marco Christmann bedanken, womöglich nicht ins Hintertreffen geraten zu sein (80.). Im Laufduell brachte Giuliano Masala den Trierer Meliani Saim klar im Strafraum zu Fall, der Elfmeterpfiff blieb aber aus.

 

 

Aufstellungen:

SVE II: Strellen – Cordier, Balota, Braun, Fabian Mohsmann – René Mohsmann, Spang – Michels, Arbeck (67. Saim)– Sözen, Aliu (73. Sehovic).

TuS II: Luketic – Masala, Naric, Löhr, Eberhardt – Arbusu (90. Boyraz), Buhler (60. Acquah), Rinker, Sauerborn, Bardakci – Nakai (71. Ramovic).

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Marco Christmann (Morshausen)

Zuschauer: 120

 

 

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