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Mit hoher Motivation, aber unbeschwert in den Hit

Es kribbelte schon länger, nach dem Abpfiff der Partie am vergangenen Sonntag gegen die DJK-SV Phönix Schifferstadt (4:1) ist jetzt uneingeschränkte Vorfreude erlaubt:

 

Der U19 des SV Eintracht Trier 05 steht das absolute Spitzenspiel in der A-Junioren-Regionalliga Südwest ins Haus. Samstag, ab 15.30 Uhr, sind die Altersgenossen des vierfachen Deutschen Meisters 1. FC Kaiserslautern zu Gast in Trier. Um der Partie einen entsprechenden Rahmen zu verleihen, wurde sie mit Einverständnis des FCK um einen Tag und auf den Moselstadion-Hauptplatz vorverlegt.

Mit elf Siegen in elf Spielen gehen die Roten Teufel in den Hit, das von Niki Wagner gecoachte Team des SVE 05 hat immerhin stolze 29 Punkte auf dem Konto. „Mit einem Sieg könnten wir einen neuen Startrekord für ein A-Junioren-Regionalligateam der Eintracht aufstellen. Wir wollen ungeschlagen bleiben und dem FCK auf die Pelle rücken“, formuliert der Eintracht-Trainer klare und forsche Ziele.

Zwei Mal hat er das Team seines Trainerkollegen Gunther Metz, der es als Aktiver auf 294 Bundesliga-Einsätze für die Lauterer und den Karlsruher SC gebracht hat, im bisherigen Saisonverlauf beobachtet. Wagner lobt die Qualität des FCK, sagt aber auch: „Was die Offensive angeht, müssen wir uns sicher nicht vor ihnen verstecken.“ 49 Mal trafen die Pfälzer bis dato, 41 Mal die Eintracht, die es nach dem Spitzenspiel am Mittwoch, 21. November, ab 19 Uhr, daheim mit dem noch punktlosen Schlusslicht aus Salmrohr zu tun hat. Fabrice Schirra führt derzeit gemeinsam mit dem Saarbrücker Andreas Koch die Regionalliga-Torjägerliste an. Beide haben jeweils zwölf Tore markiert. Einen Treffer weniger hat der Lauterer Halil Hajtic erzielt.

„Völlig unbeschwert“ könne sein Team bei aller Vorfreude und bei allen Zielen am Samstag auftreten, betont Niki Wagner: „Kaiserslautern steht als Bundesliga-Absteiger sicher weitaus mehr unter Druck.“ Er traut seinen Schützlingen zwar zu, bis zum Ende oben dran zu bleiben. „Meister werden müssen wir aber mit Sicherheit nicht. Viel wichtiger ist es sowieso, die Jungs weiter zu entwickeln, damit sie sich danach in unserer Regionalligamannschaft oder der U23 gut zurechtfinden können.“ Mit Kapitän Kevin Heinz hat ein Talent aus der U19 sogar bereits zwei Kurzeinsätze unter Cheftrainer Roland Seitz verbuchen können. „Die Jungs sehen, wie schnell es gehen kann“, sagt Wagner und sieht darin einen Grund für die hohe Motivation der Mannschaft. Diese spiegelt sich auch im wöchentlichen Pensum wider. Neben den üblichen vier Trainingseinheiten absolvieren viele Akteure noch zwei bis drei Zusatzschichten im Leistungszentrum von Niki Wagner in Kenn und kommen so in den Genuss von einer Zusatzportion in punkto Kraft, Schnelligkeit und Athletik.

„Alle brennen auf das Spitzenspiel gegen den FCK“, betont Niki Wagner und hofft auf eine ähnliche schöne Kulisse wie Anfang August in der ersten Runde um den DFB-Pokal, als man vor rund 400 Besuchern im Moselstadion dem Bundesliga-Nachwuchs des Hamburger SV nach großen Kampf unverdient mit 0:2 unterlag.

Besondere Spiele erfordern besondere Vorbereitungen: Samstag trifft sich Wagner mit dem Team schon um 12 Uhr zum Nudelessen im „Nullfünf“. „Anschließend schauen wir uns noch ein wenig die Zweite Liga auf Sky an, gehen etwas spazieren und machen dann die übliche Besprechung“, schildert der ehrgeizige Coach den geplanten Ablauf. „Um halb vier“, so Wagner, „geht es dann rund…“.

 

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