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Brisantes Stadtderby auf hohem D-Jugend-Niveau

Man erinnert sich: In der vergangenen Saison spielten beide Mannschaften im Kreis-Staffelspielbetrieb und lieferten sich ein Kopf an Kopf-Rennen um die Meisterschaft. Erst im letzten Spiel wurde diese im direkten Vergleich zugunsten der Eintracht Spieler entschieden. Dazu ein Hinspiel, offen bis zwei Minuten vor Schluss, ehe wiederum unsere Jungs mit dem 2:1 Siegtreffer das bessere Ende für sich inne hatten. Man war also vorbereitet auf ein interessantes weiteres brisantes Stadtderby gegen den Kooperationspartner. Tarforst, überwiegend mit Spielern des Jahrgangs 1999 und zahlreichen Auswahlspielern bestückt, wird  trainiert von Manfred Kühne, dem früheren langjährigen sportlichen Jugendleiter von Eintracht Trier und die junge 2000er Mannschaft des SVE. Gleich von Beginn an ein sehr hohes Tempo, mit großer Laufbereitschaft auf beiden Seiten. Mehr Biss und Engagement aber zunächst bei den Gastgebern, die ständig bemüht waren, das Spiel der Eintracht Spieler früh zu stören. Torchancen auf beiden Seiten echte Mangelware. Nach zwanzig intensiven Spielminuten bekamen die Spieler im blau-schwarzen Dress leicht Oberwasser. Doch Tarforst schlug genau in diesem Moment zu. Ein Freistoß aus rund 18 Metern wurde von Rayanne Aalala pariert und zu Seite abgewehrt. Der Tarforster Stürmer schaltete dann aber am schnellsten und vollendete den Nachschuss zum 1:0. Kurz vor Ende der ersten Hälfe die beste Eintracht Chance. Nach Flanke von Scott Kops verfehlte der Kopfball von Andreas Heck das Tor nur knapp.

In Abschnitt  zwei spielte nur noch die Eintracht. Tarforst zog sich fast vollständig zurück und musste ihrer hohen Laufbereitschaft doch erheblich Tribut zollen. So gab es lediglich nur noch vereinzelte Entlassungsangriffe der Gastgeber. Es folgten zahlreiche Eckbälle für Trier. Einer fand den Fuß von Fynn Martin, der den Ball dann in der 48. Minute aus rund acht Metern zum 1:1 im Netz unterbringen konnte. Nun wollte die Eintracht mehr und wurde fast belohnt. Eine Kopfball von Giulio Ehses wurde vom Tarforster Schlussmann mit einem tollen Reflex in der 57. Minute entschärft und an die Latte gelenkt. Am Ende blieb es beim insgesamt gerechten 1:1, ein Remis was Tarforst sich aufgrund einer starken lauf- und kampfintensiven Leistung, gepaart mit einer guten taktischen Einstellung, in der ersten  Spielhälfte verdient hat. Für die Kicker der Eintracht kein Beinbruch, die zuvor zwölf  Spiele in Folge gewannen.

Entscheidend sind die Entwicklungspotenziale und sportlichen Einstellungen der Jungs, die insbesondere im zweiten Abschnitt gepasst haben. Insgesamt ein lehrreiches Spiel für beide Teams. Interessant und passend die Aussage des Schiedsrichters nach dem Spiel: » Ich war so überrascht vom hohen Tempo dieses D-Jugend-Spiels und hatte meine Mühe und Not, da läuferisch noch hinterher zukommen«. Ein Kompliment für beide Mannschaften.

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