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„Man muss die Spieler auch ein bisschen verwöhnen”

Die 54-jährige Ehefrau und Mutter von  zwei Kindern, bald auch schon Oma, ist als Betreuerin der Jugendteams tätig; aktuell bei der U23-Mannschaft.

 

Rosi ist schon ganz lange dabei, und noch länger ist sie bereits Eintrachtlerin. „Seit ich laufen kann, bin ich Eintracht-Fan.“ Ihr Vater, seinerzeit Ordner bei den Heimspielen der Moselkicker, nahm sie bereits als kleines Mädel mit ins Stadion. So durfte Rosi auch die glorreichen Zweitligazeiten des SVE in den siebziger Jahren miterleben. Da auch zwei ihrer Brüder beim Klub mit der Porta auf der Brust das Kicken lernten, war es bei dieser familiären Prägung zu erwarten, dass sich Rosi irgendwann auch selbst dort engagieren würde. Zunächst war Rosi jedoch vor allem selber sportlich aktiv.

„Sport gehört zu meinem Leben. Ohne geht es nicht. Er hält mich jung.“, erzählt sie mit Begeisterung. Dabei hatten es ihr vor allem der Triathlon und die Volksläufe angetan. Aber auch im Squash verzeichnete sie beachtliche Erfolge. Eine Oberligameisterschaft sowie eine Rheinland-Pfalzmeisterschaft gab es zu verzeichnen. Mit der Zeit wurden die Aktivitäten etwas weniger, aber sie ist immer noch mit Leidenschaft dabei. Und da ist noch etwas anderes, was ihr der Sport gibt – vom körperlichen Ausgleich abgesehen. „Man kommt einfach mit vielen interessanten Leuten in Kontakt.“, gibt die im „normalen“ Leben als Modeberaterin Tätige an.

1997 wurde Rosi schließlich Betreuerin. „Es hat sich so entwickelt. Mein Neffe spielte bereits in der Jugend und ich habe mir alle Spiele angesehen. Daraus ergab sich dann mehr. Zusammen mit meinem Sohn Jonas habe ich dann angefangen, er als kleiner Kicker, ich als Betreuerin.“ Seit dem besagten Jahr ist Rosi mit dabei. Durchgehend. Die zu betreuenden Mannschaften wechselten dabei, Rosi aber blieb immer eine feste Größe. Ein paar wenige Jungs aus den Anfangszeiten sind noch dabei. Es sei immer schade, wenn welche es nicht schaffen oder gehen, meint sie. Aber so ist es nun einmal. Nichtsdestotrotz wird sie ihre Stelle in der Jugendförderung und –betreuung weiterhin mit Herz und Seele ausfüllen.

„Weil es mir gut tut. Ganz einfach.“ Konkret heißt das, dass sie sich wie eh und je darum kümmert, dass alles vorhanden ist: vollzählige Bälle, ein gut ausgestatteter Medizinkoffer, ein kompletter Trikotsatz und vieles mehr. Noch mehr ist Rosi um das leibliche Wohl ihrer Schützlinge bemüht. Brötchen und Kuchen stehen immer hoch im Kurs. Da bleibt meist kein Krümel übrig. „ Man muss die Spieler auch ein bisschen verwöhnen.“, schmunzelt Rosi angesichts der doch selteneren   Erfolgserlebnisse und der etwas angespannten Tabellensituation der U23. Ein offenes Ohr und gewisses Gespür für die Problemchen sind in dieser Situation natürlich auch immer wichtig

 

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