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1. DFB-Pokalrunde: SVE empfängt den FC St. Pauli

Der Kultklub vom Kiez kommt in der ersten Hauptrunde um den DFB-Vereinspokal am 29., 30. oder 31. Juli ins Moselstadion – damit ist dem SV Eintracht Trier 05 erneut das Losglück hold gewesen.

Als Losfee Celia Okoyino da Mbabi am Samstag Abend gegen 18.22 Uhr dem SVE den Bundesligaabsteiger aus Hamburg zog, brandete im Klubheim “Nullfünf” oberhalb der Moselstadion-Haupttribüne großer Jubel auf. „Ein super Los. Das bringt uns sicherlich ein sehr gut gefülltes Moselstadion“, strahlte der unter den rund 70 Gästen im „Nullfünf“ weilende Vorstandssprecher Ernst Wilhelmi. Kurz nach der Ziehung im Rahmen der ARD-Sportschau war auch die Freude bei Wilhelmis Vorstandskollege Roman Gottschalk riesengroß: „Das ist das Duell zweier Traditionsklubs. Und eine kleine Chance, die Überraschung zu schaffen, sehe ich auch…“ Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs hält sogar ein ausverkauftes Moselstadion für möglich, weist indes darauf hin, dass Karten-Bestellungen jedweder Art vorerst zwecklos sind: „Wir werden die Verkaufsdaten rechtzeitig bekannt geben. Fakt ist, dass unsere Dauerkarteninhaber und unsere Mitglieder ein Vorkaufsrecht genießen. Und natürlich erhält auch der FC St. Pauli ein fest geschriebenes Kontingent an Tickets.“

Mittelfeldspieler Thomas Kraus appelliert schon sieben Wochen vor dem Pokal-Knüller aus Trierer Sicht an die Fans: „Im Rheinlandpokalfinale hat man bei unserem 2:0 gegen die TuS Koblenz ja gesehen, zu was wir im Stande sind, wenn unsere Fans und die ganze Region hinter uns stehen. Ist das auch gegen Pauli der Fall, können wir vielleicht auch sie zumindest ärgern…“

Die Paulianer sind nach dem Bundesligaabstieg im Umbruch. Einige Personalien sind fünf Wochen vor dem Start der Zweitligasaison Mitte Juli noch nicht geklärt. Nachfolger des zur TSG 1899 Hoffenheim abgewanderten Holger Stanislawski ist André Schubert; zuletzt beim SC Paderborn 07 in der Zweiten Bundesliga als Coach tätig.

Auf dem Weg zum Pokalfinale, das am 12. Mai kommenden Jahres im Berliner Olympiastadion ausgetragen wird, benötigt eine Mannschaft fünf Siege. Der Pokalsieger ist automatisch für die Gruppenphase der  Europa League qualifiziert. Alle Pokalspiele werden live auf dem Pay-TV-Sender Sky übertragen, im Free-TV werden je Runde ein Spiel, sowie die Zusammenfassungen ausgestrahlt.
Das Duell mit dem Kiezklub wird das 46.. Spiel des SV Eintracht Trier 05 auf DFB-Pokal-Ebene sein – bei bislang 26 Teilnahmen. Da man meistens als unterklassiger Klub ins Rennen ging,  ist die Bilanz mehr als achtbar: 17 Siegen und einem Unentschieden (1964/65 trennt man sich im Moselstadion von Hannover 96 1:1, im damals dadurch noch fälligen zweiten Aufeinandertreffen gab es ein 0:4 im Niedersachsenstadion) stehen 24 Niederlagen gegenüber. Das Torverhältnis lautet 74:92 (inklusive der Treffer in drei Elfmeterschießen). Bereits zwei Vergleiche gab es bis dato mit Hamburger Klubs, jeweils verlor der SVE auswärts mit 1:2 – 1981/82 beim HSV und ´84/85 bei Altona 93.

In Pflichtspielen duellierte die Eintracht in der Zweitliga-Saison 2002/03 mit dem FC. Am Millerntor gab es ein 0:0, das Rückspiel im Moselstadion konnten die Norddeutschen mit 2:1 gewinnen.

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