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Vierter Dreier in Folge

Damit sollte die Messe gelesen sein: Mit dem vierten Dreier in Folge hat der Eintracht-Nachwuchs die magische 40-Punkte-Schwelle in der Oberliga überschritten und dürfte nunmehr 6 Spieltage vor Saisonabschluss das rettende Ufer erreicht haben.
Was zeichnet eine routinierte Mannschaft aus? Einmal schlechter spielen und trotzdem als Sieger vom Platz gehen! Mit dieser Masche hat Bayern München zahlreiche Meisterschaften gewonnen. So weit ist es mit den Eintracht-Fohlen zwar nicht, aber am diesem Mittwochabend haben die Jungs vom Trainertandem Weis/Thieltges gezeigt, dass sie mittlerweile durchaus in der Lage sind, auch weniger ansehnliche Spiele clever und souverän nach Hause zu schaukeln.
Die Begegnung auf dem Nebenplatz des Moselstadions beginnt mit einem Paukenschlag. Zwei haarsträubende Unachtsamkeiten im Zentrum ermöglichen dem Breisiger Klos die frühe Führung. Trier spielt daraufhin wie gehemmt, der frühe Treffer hat die Planungen der Mannschaft durchkreuzt. Nur zögerlich beginnt sich die junge Elf, angetrieben von Erwin Bradasch, zu erholen. Nachdem dieser in der 17. Minute noch einen Schlenker zu viel gemacht hatte, legt er in der 39. Minute mustergültig auf Jan Brandscheid ab, der den Torwart, aber nicht die Torlinie überwindet. Julian Bidon aber setzt beherzt nach und bugsiert das Leder über die Torlinie.
Jetzt endlich sind die Jungs auf Betriebstemperatur. Bad Breisig zieht sich zurück und muss vor dem Pausenpfiff noch den bitteren zweiten Treffer hinnehmen. Nach einer schönen Ballstafette ist es Sebastian Ting der zum 2:1 vollendet.
Wer nun glaubte, dass es nach dem Kabinengang so weitergehen würde, sah sich getäuscht. Die Youngsters agieren nun zu vorsichtig. Sie wollen den Sieg verwalten. Bad Breisig kämpft dagegen mit dem Mute der Verzweiflung. Allerdings fallen dem Tabellenletzten nicht viele Finessen ein. Ein ums andere Mal wird der Ball hoch ins Trierer Abwehrzentrum geschlagen, wo Johannes Kühne 80% der Bälle wegköpft. Trotz der optischen Überlegenheit der Rheinländer ergeben sich die klareren Chancen auf Seiten der Moselaner. Als dann in der 61. Minute ein fulminanter Schuss aus ca. 40 Metern an die Latte des von Philipp Basquit gut gehüteten Tores knallt, wirkt dies wie ein Weckruf für die Einheimischen. Zwar scheitert Eckstein im direkten Gegenstoß noch am Torwart, aber die folgende Ecke kann Johannes Kühne mit dem Schädel in die Maschen wuchten. Die Vorentscheidung ist gefallen. Der Rest ist schnell erzählt: Während es Bad Breisig weiterhin mit Langholz versucht, spielt Trier seinen Stiefel sachlich herunter und hat sogar mit Daniel Petersch noch die Chance zum 4:1.
Mannschaftsaufstellung:
Tor: Philipp Basquit
Abwehr: Daniel Petersch, Jon Becker, Johannes Kühne, Christoph Eifel

Mittelfeld: Julian Bidon Max Bachl-Staudinger, Sebastian Ting
(69. Michael Löber), Erwin Bradasch
Angriff: Jan Brandscheid, (76. Florian Heck), Tim Eckstein (86. Xavier-A.
Fonts)

Kader: Nicolas Bach(ET), Fabian Mohsmann, Pascal Orth, Besart Aliu

Statistik zum Spiel:
Torfolge: 0:1 2. Min. Klos
1:1 38. Min. Bidon
2:1 43. Min. Ting
3:1 72. Min. Kühne

Schiedsrichter: Pfortner
Zuschauer: 110

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