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Tarforst, Saarburg und Hesperingen kommen wieder!

Trier. Freude herrschte aber auch bei den im U11-Turnier knapp im Neunmeterschießen unterlegenen Kickern von Fortuna Saarburg: Gemeinsam mit den Tarforstern haben sie sich für kommenden Sonntag, 30. Januar, ein Platz im Hauptfeld des Porta-Nigra-Cups erkämpft.

„Super. Wir freuen uns riesig darauf, uns mit den Großen messen zu dürfen. Allerdings könnten wir wegen der Hallenkreismeisterschaften Personalprobleme bekommen“, sagte Michael Schroeder, Coach der Tarforster, deren Sieg zudem mit einem Satz WOCHENSPIEGEL-Trikots belohnt wurde. In der Vorrunde des Hauptturniers trifft der FSV am Sonntag auf Gastgeber und Ausrichter SV Eintracht Trier 05, Waldhof Mannheim und die Alterskollegen von Alemannia Aachen. „Wir wollen auch diese Spiele gewinnen“, kündigt FSV-Keeper Friedemann Fruböse ganz kess an. Die Saarburger dürfen sich mit den U11-Vertretungen der TuS Koblenz, des 1. FC Saarbrücken und des französischen Klubs FC Metz messen. Außerdem kommen die Luxemburger von Etzella Ettelbrück, der VfL Bochum, Mainz 05 und der FK Pirmasens am Sonntag in die Uni-Halle (Start: 9.30 Uhr; Finale: gegen 16.45 Uhr).

Im Qualifikationsturnier sicherte sich die JSG Gutweiler durch ein 4:2 im Neunmeterschießen gegen die von Ralf Grün und Roland Zilligen betreute Eintracht den dritten Platz und damit auch eine Einladung für 20 Personen zu einem Heimspiel der SVE-Regionalligakicker im Moselstadion. „Wir wären gerne noch weiter gekommen, können und müssen aber auch so zufrieden sein. Es war ein starkes Teilnehmerfeld. Die Organisation war professionell. Wir kommen gerne wieder“, bilanzierte JSG-Coach Robert Lehnert.

Nach Angaben von Reinhold Breu, dem Nachwuchskoordinator der Eintracht und Ideengeber des Porta-Nigra-Cups, waren und sind rund um Turniere am vergangenen Samstag und am kommenden Wochenende rund 50 Eltern und Betreuer im Einsatz. Sie sorgen gemeinsam mit zahlreichen älteren Jugendspielern des SVE für einen reibungslosen Ablauf und strahlten eine angenehme Atmosphäre aus: Jedem merkte man an, dass er gerne hilft.

Welchen Stellenwert bereits die Porta-Nigra-Cup-Qualifikation hat, macht auch die Teilnahme des mit nicht weniger als einem Dutzend Luxemburger Nationalspielern angetretenen FC Swift Hesperingen und des GSV Maichingen deutlich. Die Schwaben reisten gut drei Stunden aus der Nähe von Stuttgart an, um Samstag Nachmittag am Turnier der U13 teilzunehmen. Allzu gerne hätte der GSV auch am nächsten Samstag die Reise an die Mosel auf sich genommen, um im Konzert der Großen mitzumischen, verloren aber im Halbfinale gegen den späteren Sieger aus Hesperingen mit 0:1. Die starke Jugendspielgemeinschaft behielt im zweiten Halbfinale gegen den Lokalrivalen FC Bitburg mit 2:0 die Oberhand. Während sich der FC Bitburg dank einer hervorragenden Leistung von Torwart Tim Budzich (drei gehaltene Neunmeter) Platz drei im Duell mit Maichingen sicherte, gewann Hesperingen das Endspiel gegen Herforst, von dem man sich in der Vorrunde noch 3:3 getrennt hatte, mit 5:1. „Für uns Luxemburger ist es Gold wert, dass wir uns am nächsten Samstag jetzt mit noch stärkeren Mannschaften hier aus Deutschland messen können. Das bringt uns wieder ein gutes Stück weiter“, betonte Trainer Nicolas Grezault. Auch sein Team erhält einen Satz Jerseys vom WOCHENSPIEGEL und tritt nun am Samstag im Hauptturnier um den Porta-Nigra-Cup zunächst auf die Eintracht, die TuS Koblenz und Jahn Regensburg. Außerdem gastieren ab 9.30 Uhr (Endspiel: gegen 16.45 Uhr) die Talente von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, des VfL Bochum und des FC Metz (unter anderem) in der Uni-Halle.

„Am Ende waren unsere Jungs platt. Es war aber ein Erlebnis, hier mitgespielt haben zu dürfen“, unterstrichen die Herforster Trainer Dieter Krütten und Stephan Graf. Mit dem jüngeren U12-Jahrgang war der SV Eintracht Trier 05 immerhin bis ins Viertelfinale vorgedrungen, hier musste sich das Team von Trainer Detlef Wackerhage aber Maichingen mit 0:3 geschlagen geben.

Rund 700 Zuschauer kamen über den Tag verteilt in die Uni-Halle, um die Begegnungen der insgesamt 24 Teams zu sehen. „Es hat sich bewährt, wieder auf die großen Tore und auf einer Seite mit Bande zu spielen. Das bringt wesentlich mehr Dynamik in die Spiele“, merkte Reinhold Breu an. Über 50 Mannschaften aus der Region und darüber hinaus hatten sich um einen Startplatz fürs Quali-Turnier beworben. „Wir wollen und gerade den Klubs aus unserem Umland eine Plattform bieten und den Kontakt zu ihnen intensivieren. Es freut uns, dass die Resonanz so gut war. Insgesamt war es eine runde Sache“, konnte auch der im Eintracht-Vorstand für den Nachwuchs zuständige Roman Gottschalk ein positives Fazit ziehen.(aa)

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL.

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