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Roland Seitz: "Ich fühle mich hier sehr wohl"

Zeit zum Kraftschöpfen, Durchatmen und auch Gelegenheit, ein atemberaubendes Jahr Revue passieren zu lassen: Seit dem gestrigen Mittwoch befinden sich Trainerteam und Akteure des SV Eintracht Trier 05 in der wohlverdienten Weihnachtspause. Kurz bevor es für ihn heim ins oberpfälzische Neumarkt ging, stellte sich Cheftrainer Roland Seitz den Fragen von www.eintracht-trier.com

Wie ungelegen kamen Ihnen und Ihrem Team die insgesamt fünf Spielabsagen und nur noch eine einzige Partie in den vergangenen knapp vier Wochen, Herr Seitz?

Sicher war es schade, dass wir gerade nach dem 2:2 am vergangenen Mittwoch in Köln nicht noch einmal vor unseren eigenen Fans antreten konnten. Nur allzu gerne hätten wir uns mit einem Sieg aus dem alten Jahr verabschiedet, um so zeigen, dass man mit uns weiter rechnen darf.

Was überwiegt zu Beginn der Winterpause: Die Freude über Platz vier oder der Ärger, aus den jüngsten drei Partien in Elversberg (0:2), gegen Borussia Mönchengladbach II (1:2) und beim 1. FC Köln II (2:2) noch etliche Punkte liegen gelassen zu haben?

Die Tabelle und unser Punktestand – mit 29 so hoch wie in der vergangenen Saison am Ende – lassen es nicht zu, unzufrieden zu sein. Natürlich war es sehr schade, dass wir gegen Gladbach in den letzten zehn Minuten den Sieg noch aus der Hand gegeben haben und in Köln ein 2:0 nicht reichte, wir sogar noch einen Elfmeter verschossen , der das 3:0 bedeutet hätte. Unterm Strich kann und muss ich aber sehr zufrieden mit dem Abschneiden sein.

 

Hätten Sie auch nur annähernd gedacht, dass es nach dem sportlichen Abstieg in der Vorsaison und mit einer fast völlig neu formierten Mannschaft so gut laufen kann?

Nein. Die Prämisse war, nichts mit der Abstiegszone zu tun zu haben. Dass es schon ziemlich bald nach dem Saisonstart so rund lief, kam auch für mich überraschend. Gleichwohl steht fest: In der Truppe stecken Potenzial und Moral. Und: Sie hat hart dafür gearbeitet.

Muss jetzt das ursprüngliche Saisonziel deutlich nach oben korrigiert werden?

Dazu will ich mich jetzt noch nicht äußern. Wir, das heißt der Vorstand, Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs und meine Person werden uns Anfang Januar zusammensetzen und eine einheitliche Marschroute erarbeiten.

 

Ist der Januar auch der Monat, in dem sie Ihre Zukunft beim SVE klären?

Sicher werden wir uns dann auch diesbezüglich unterhalten.

Können Sie die große Hoffnung vieler Fans nähren, wonach Sie der Eintracht über den 30. Juni 2011 hinaus erhalten bleiben?

Das wird sich zeigen. Fakt ist: Ich fühle mich hier sehr wohl und könnte mir schon sehr gut vorstellen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Andererseits geht es auch darum, Perspektiven zu haben. Wir wollen hier ja nicht stagnieren.

Zum Abschluss eine persönliche Frage: Wie verbringen Sie die Weihnachtsfeiertage?

In aller Ruhe bei meiner Frau und meinen drei Söhnen in Neumarkt in der Oberpfalz. Allerdings nur bis zum 1. Weihnachtstag. Dann geht um 6 Uhr frühmorgens der Flieger nach Fuerteventura. Dort haben wir uns auch schon in der Vergangenheit um den Jahreswechsel zurückgezogen und können hier prima auftanken.

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