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Patsche stürmt für Mössner

Auf dem leicht angefrorenen Moselstadion-Hauptplatz hat Roland Seitz sein Team am Montag Nachmittag zur vorletzten Trainingseinheit vor dem Nachholspiel am Dienstag, ab 19 Uhr, gegen den SC Verl zusammen gezogen. „Stand jetzt ist, dass man spielen könnte. Wir hoffen, dass sich die Wetterverhältnisse bis morgen jetzt nicht verschlechtern.“

Seitz und sein Team wollen die überwiegend gute Vorstellung aus dem Köln-Spiel (2:2) mit einem Dreier gegen die auf Platz zehn notierten Ostwestfalen bestätigen. Fehlen wird bei diesem Unterfangen der zwei Spiele lang gesperrte Angreifer Lukas Mössner (sah in Köln Rot). Für ihn wird laut Seitz Nico Patschinski (Foto)  in die Startelf rücken. Nach abgesessener Gelbsperre spielt Kapitän Josef Cinar wieder in der Innenverteidigung. Im Team bleiben wird nach der beherzten Vorstellung am vergangenen Mittwoch Max Bachl-Staudinger: Er werde auf der Sechserposition im zentralen defensiven Mittelfeld erneut den Vorzug gegenüber Thomas Riedl erhalten, wie der SVE-Coach ankündigt. Für den an der Schulter verletzten Ersatzkeeper Andreas Lengsfeld nimmt Philip Basquit den Platz auf der Bank ein.

„Wir brauchen Geduld und viel Konzentration. Sonst gibt es gegen eine solch homogene Truppe wie Verl ein böses Erwachen“, warnt Seitz sein Team vor dem schwer zu bespielenden Gast.

Während man in Trier immerhin bereits seit Samstag wieder auf grünem Untergrund trainieren kann, vermeldete Verls Coach Raimund Bertels bis zur Abfahrt nach Trier am Montag Nachmittag höchst schwierige Bedingungen. „Zuerst war der Schnee da, nun sind die Plätze knüppelhart gefroren. Wir konnten nur in der Soccerhalle und im Kraftraum arbeiten.“

Bertels hofft darauf, dass sein Team „auch ohne spezifische Vorbereitung auf den Punkt fit ist“. Immerhin stehen ihm bis auf den langzeitverletzten Marco Kaminski alle Mann zur Verfügung. Von daher ist mit der gleichen Startformation zu rechnen, die im vorerst letzten Verler Pflichtspiel am 27. November knapp und äußerst unglücklich mit 1:2 gegen Tabellenführer Preußen Münster verlor. Die positive Entwicklung der Eintracht hat natürlich auch SC-Coach Bertels registriert („Wir fahren mit Respekt an die Mosel.“). Zwar stand sein Team auch zwischenzeitlich an der Spitze des Regionalliga-Klassements, nach dem 2:1 in Elversberg Mitte Oktober machte Bertels aber eine gewisse Selbstzufriedenheit im Team aus. Was folgte, waren vier Niederlagen in fünf Spielen und in der schiefen Tabelle das Abrutschen auf Rang zehn. „Wenn wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben und am Ende im einstelligen Bereich landen, sind wir sehr zufrieden“, umreißt der seit 1. Juli 2009 amtierende Übungsleiter die Zielsetzung.

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