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"Tolle Ausgangsposition verteidigen"

Die Regionalligapartie am Samstag, ab 14 Uhr, beim 1. FC Köln II ist für einen im Team des SV Eintracht Trier 05 sicher kein Spiel wie jedes andere: Thomas Kraus kehrt dorthin zurück, wo er von Januar 2008 bis Sommer diesen Jahres gespielt und viele Freunde gewonnen hat. Vor der Begegnung im Franz-Kremer-Stadion sprach www.eintracht-trier.com mit dem 23-jährigen Franken, der seinerzeit den Weg über den SC Reichmannsdorf, den 1. FC Sand und Hertha BSC II den Weg in die rheinische Domstadt gefunden hatte.

Vier Tage nach dem bitteren 1:2 gegen Gladbach II und drei Tage vor dem Duell beim 1. FC Köln II: Was überwiegt derzeit bei Dir – noch der Frust oder die Vorfreude aufs nächste Spiel bei Deinem Ex-Klub?

Ganz klar die Vorfreude auf das Spiel in Köln. Das Wochenende war nach dem 1:2 natürlich gelaufen. Zu Wochenbeginn haben wir das Ganze aber mit dem Trainer gründlich aufgearbeitet. Jetzt sind die Blicke nur noch nach vorne gerichtet. In Köln gilt es zu bestehen!

Woran lag es, dass Ihr gegen Mönchengladbach II noch zwei Treffer in der Schlussphase hinnehmen musstet?

Einerseits waren die Gladbacher sicherlich nicht schlecht, was sie besonders in der zweiten Hälfte deutlich gemacht haben. Wir haben in der ersten Halbzeit ein Riesentempo vorgelegt und mussten eigentlich das zweite Tor schießen. Andererseits ging uns mit zunehmender Dauer ging uns dann die Luft aus, irgendwie waren wir platt. Das Tor zum 1:1 war dann schon so etwas wie der K.o.-Schlag. Dabei sind wir doch konditionell eigentlich so stark. Ich gehe davon aus, dass dieser Einbruch ein Einzelfall war.

 

Ihr seid hinter Preußen Münster auf Platz zwei abgerutscht. Wie lautet jetzt die Zielsetzung zunächst bis zur Winterpause?

Wir wollen jeden Gegner schlagen und diese tolle Ausgangsposition, die wir uns in den vergangenen Wochen erarbeitet haben, jetzt auch verteidigen.

Du hast beim 1. FC Köln zweieinhalb Jahre unter Frank Schaefer gearbeitet. Vor etwa einem Monat wurde er nun zum Bundesligacoach des FC berufen. Was hältst Du von dieser Entscheidung?

Das war absolut richtig. Zu einer solchen Situation passt Frank Schaefer, der den Verein aus dem Effeff kennt und auch ein Kölner ist, genau. Nach der Trennung von Zvonimir Soldo war es die logische Konsequenz, einmal in den eigenen Reihen zu schauen und einen so kompetenten Mann wie Frank Schaefer nach oben zu holen. Mainz 05 ist doch das beste Beispiel dafür, dass Klubs bei der Wahl eines neuen Trainers nicht in die Ferne schweifen müssen.

Wie war Dein Verhältnis zu Frank Schaefer?

Sehr gut. Am Anfang hatte ich große Probleme, in die Mannschaft zu kommen; eigentlich sollte ich schon wieder wechseln. Doch nach der Qualifikation zur Regionalliga 2008 hat es gepasst und ich konnte auch den Trainer von mir überzeugen. In den zwei Regionalliga-Saisons habe ich 67 von 68 Spielen bestritten. Mit Frank Schaefer habe ich mich prima verstanden. Noch heute haben wir gelegentlichen Kontakt.

Seit Schaefer nicht mehr für die U23 verantwortlich ist, läuft es sportlich nicht mehr so rund…

Das hat aber bestimmt nichts mit dem bisherigen Co-Trainer Rainer Thomas zu tun, der ja nun für die U23 zuständig ist. Vielmehr sind ja einige Spieler aus dem Regionalligakader, wie etwa Simon Terodde, näher an den Bundesligakader gerückt und standen der U23 nicht immer zur Verfügung. Hinzu kam zuletzt, dass ein Routinier wie Carsten Cullmann zwei Spiele gesperrt war. Für mich ist und bleibt der FC die beste zweite Mannschaft in der Regionalliga West.

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