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"Beweisen und die Chance nutzen"

Sein zweites Spiel hintereinander von Beginn an für den SV Eintracht Trier 05 bestritt Thomas Riedl am gestrigen Dienstag im Bitburger-Rheinlandpokalspiel beim Bezirksligisten SV Krettnach (7:0). Der 34-Jährige, der 1998 mit dem 1. FC Kaiserslautern Deutscher Meister wurde, später auch für die Münchner Löwen in der Bundesliga spielte und Anfang September vom österreichischen Klub Austria Kärnten nach Trier wechselte, stellte sich den Fragen von www.eintracht-trier.com

Klarer Sieg beim drei Klassen tiefer angesiedelten Bezirksligisten – wie hast Du die Leistung auf dem Tawerner Kunstrasenplatz gesehen, Thomas?

Wir haben gut begonnen, Krettnach ans Laufen gebracht und hätten nach dem frühen 1:0 ja auch direkt nachlegen können. Der Flutlichtausfall und die kleine Pause haben uns offenbar nicht gut getan. Danach haben wir sogar ein wenig arrogant gespielt. In der zweiten Hälfte haben wir uns aber wieder zusammen gerissen und noch ein paar schöne Treffer erzielt.

In der Liga geht es nach der Niederlage in Elversberg nun am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach II weiter. Jeder erwartet, dass Ihr nach der Derby-Pleite jetzt direkt wieder in die Erfolgsspur zurück kehrt…

Das wollen wir natürlich auch und würden am liebsten eine neue Serie starten. Gladbach wird aber ein sehr schwerer Gegner. Sie haben seit zehn  Spielen nicht mehr verloren und überhaupt erst eine Niederlage auf dem Konto.

Worin lagen die Gründe für das 0:2 bei den zuletzt alles andere als starken Elversbergern?

Sicher hat das nicht geahndete Handspiel des Elversbergers El Idrissi im eigenen Strafraum und die ausgebliebenen Folgen eine Rolle gespielt. Aber: Wir hatten auch unsere Chancen, um in Führung zu gehen. Dann macht Elversberg aus dem Nichts das 1:0 und blockt danach nur noch. Mit Fußball hatte das dann nicht mehr viel zu tun.

Du hast etwas Anlaufzeit gebraucht, um in die Startformation zu rücken. Nach dem Auftritt in Lotte Ende September war der Einsatz in Elversberg erst Dein zweiter von Beginn an im SVE-Dress. Hättest Du gedacht, dass es als Ex-Bundesligaspieler so schwierig ist, den Sprung zu schaffen?

Ich brauchte ja einige Zeit, um meine Rückstände aufzuholen, schließlich kam ich ja ohne richtige Vorbereitung nach Trier. Dann hat die Mannschaft sehr gut gespielt und fast nur gewonnen. Zudem hat Stefan Kohler im defensiven Mittelfeld bis zu seiner Verletzung überzeugt. Es gab für den Trainer keinen Grund etwas zu verändern. Jetzt habe ich aber die Chance, mich zu beweisen und will diese auch nutzen.

Du pendelst immer noch zwischen Trier und Saarbrücken, wo Deine Schwiegereltern wohnen. Für wann ist der Umzug geplant?

Wir haben immer noch das Ziel, zum 1.Januar etwas in der Stadt oder direkten Umgebung zu finden. Für eine Familie mit drei Kindern und Hund gestaltet sich das aber als nicht so einfach…

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