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Coach Erhardt will den Befreiungsschlag

Dem Duell mit dem FC 08 Homburg (3:1) folgt am Samstag, 14 Uhr, aus Sicht des SV Eintracht Trier 05 wieder ein Derby in der Regionalliga. Und wieder geht es gegen einen Saar-Klub. Das Team von Cheftrainer Roland Seitz ist bei der Sportvereinigung 07 Elversberg zu Gast.

Während die Blau-Schwarz-Weißen ihre Serie ausbauen und im sicher fest in Trierer Hand befindlichen Waldstadion an der Kaiserlinde den sechsten Dreier hintereinander einfahren möchten, wollen die Schützlinge von Coach Günter Erhardt ihre Negativserie endlich beenden. Nach starkem Start mit stolzen 15 Punkten aus den ersten sieben Begegnungen kam es danach knüppeldick für die vor der Runde eigentlich zum erweiterten Kreis der Titelkandidaten gezählten Kicker aus dem Kreis Neunkirchen. Nur zwei mickrige Pünktchen aus sechs Spielen wurden seit Ende September eingefahren, unter anderem gab es dabei ein 0:7 beim 1. FC Köln II. Kurios: Genauso wie die Eintracht in der Vorsaison, warf auch die Sportvereinigung in der ersten Hauptrunde um den DFB-Pokal zunächst noch überraschend Bundesligist Hannover 96 aus dem Rennen (5:4 nach Elfmeterschießen), scheiterte aber dann genauso wie der SVE in der laufenden Spielzeit am 1. FC Nürnberg (0:3).

Woran es liegt, dass auf einmal der Leistungseinbruch kam, wussten und wissen sie im Elversberger nicht so recht. „Es war nicht abzusehen, dass plötzlich so ein Substanzverlust über uns hereinbricht“, wurde Coach Erhardt, der seit 7. Oktober 2009 als Cheftrainer fungiert und zuvor unter anderem 15 Jahre lang den SC Halberg Brebach und zwei Saisons Borussia Neunkirchen (2007 bis 09) gecoacht hatte, zwischenzeitlich im Fachblatt „Kicker“ zitiert.

Den Durchbruch im SV-Kader hat auch noch nicht Wilko Risser geschafft. Der im Sommer aus Trier gewechselte Angreifer aus Namibia kam bis dato neun Mal im Dress der Schwarz-Weißen zum Einsatz und konnte dabei noch keinen einzigen Treffer erzielen. Teamkollege Nicolas Fernandes, der ebenfalls von der Mosel gekommen war, verzeichnet gar erst zwei Regionalliga-Spiele und wurde bisher überwiegend in der Elversberger Oberligamannschaft berücksichtigt.

Trotz des aktuell elften Platzes haben sie an der Kaiserlinde die Saison (natürlich) noch lange nicht abgehakt. Einerseits wäre das in dieser ausgeglichen Regionalliga West geradezu fatal, andererseits ist die Sportvereinigung, die der zunächst dritt- und nun viertklassigen Regionalliga seit 1996 angehört und weiterhin vom millionenschweren Sponsor Frank Holzer kräftig unterstützt wird, unverändert ambitioniert. Nach dem knappen, aber verdienten 0:1 von Münster und vor dem Derby mit dem SV Eintracht Trier 05 sagte Coach Erhardt (wurde am Samstag 50 Jahre alt) deshalb folgendes: „Wir müssen die nächste Partie gegen Trier unbedingt gewinnen, um nicht noch tiefer in die Krise zu geraten. Wir wollen weiterhin im oberen Tabellendrittel mitspielen. Und dass man nach einer heftigen Talfahrt auch wachsen kann, haben wir in der letzten Saison gesehen. Gegen Eintracht Trier müssen wir einfach unser eigentliches Potenzial wieder abrufen, dann denke ich, könnte uns der erlösende Befreiungsschlag gelingen.“

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der Eintracht-Trier-Info-Seite:

www.eintrachttrierinfoseite.piczo.com

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