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Demokratieverständnis von DFB und DFL ist gefordert

Zehntausende von Unterschriften, Protestbanner in dutzenden von Stadien, Demonstrationen und Info-Veranstaltungen: Die deutschen Fußballfans zeigen seit Wochen und Monaten, was sie wollen: Eine Reform der Regionalliga, inkl. einer eigenen Staffel für die zweiten Mannschaften. Mit im Boot sind alle selbst betroffenen Vereine, sowie viele nicht direkt betroffene, die sich solidarisch erklären.

Alle Argumente gegen dieses Modell (z.B. Nachwuchsförderung) wurden mittlerweile entkräftet – Fans und Vereine haben Lösungen erarbeitet und Kompromisse vorgeschlagen.

 

Am Freitag am Rande des Länderspiels gegen die Türkei, berieten sich DFB und DFL erneut über den Reformvorschlag – ohne, dass die direkt Betroffenen selbst am Tisch gesessen hätten. Im Nachgang ist zu erfahren, dass diese Diskussion erneut ergebnislos blieb, man konnte sich nicht einigen.

 

Einig sind sich dagegen die Fans: Egal, wo derzeit eine Umfrage zum Thema Regionalliga-Reform läuft, stets ergeben sich Werte zwischen 80-95% der Zustimmung für das oben angesprochene „2+1 Modell“. Von solchen Umfragewerten können die Politiker nur träumen.

 

Im Grunde geht es aber um (Sport)-politiker: Ein DFB-Bundestag wird über die Reform entscheiden – das klingt sehr demokratisch. Wenn es sich dabei wirklich um eine demokratische Institution handelt, bedarf es keiner ergebnislosen Diskussionen mehr. Klarer kann sich das (Fußball)-Volk nicht positionieren.

 

Informationen zur Faninitiative Pro Regionalliga Reform 2012:

Die Initiative wird von 282 Fanclubs von 91 Vereinen – daruznter auch dem SV Eintracht Trier 05 – bundesweit unterstützt. Ebenfalls bekennen sich mehr als 18.000 Einzelpersonen sowie viele Amateurvereine zur Unterstützung.

Siehe auch: http://www.pro-regionalliga-reform-2012.de/

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