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U23 ROMOTION Team: Große Leistung ohne Happy End

Schon vor Beginn des Spieles war für eine Ernüchterung auf Seiten der Eintracht gesorgt: Christoph Anton, der für die Startelf vorgesehen war, konnte wegen einer Verletzung nicht auflaufen. Es sollten an diesem herbstlichen Sonntagnachmittag noch weitere und empfindliche Nackenschläge dazukommen.

Bernhard Weis und Frank Thieltges müssen erneut ihre Mannschaft umstellen: Fabian Zittlau, Johannes Kühne und Thomas Kempny kommen „von oben“ um die junge Truppe zu unterstützen. Der Vitaminstoß von oben zeigt Wirkung: Die Deckung der Blau-Schwarzen steht während der gesamten Partie sehr sicher und lässt nur wenige Chancen des Titelfavoriten zu.
So entwickelt sich in der ersten halben Stunde ein von Taktik geprägtes Spiel mit mehr Spielanteilen für die Einheimischen, aber ohne zwingende Torchancen.
Dann, in der 33.Minute, schaltet Zweibrücken nach einem Einwurf schneller, erobert sich den Ball und erstickt somit die hoffnungsvollen Bemühungen der Einheimischen im Keim. Jetzt ist Zweibrücken nun eindeutig dominierend. Die Pfälzer stören das Trierer Aufbauspiel sehr früh und setzen die jungen Spieler damit unter Druck. Erst in der 41. Minute kann Ting mit einem Fernschuss so etwas wie Gefahr erzeugen. Zweibrücken besticht zu diesem Zeitpunkt vor allem durch seine physische Präsenz.
Nach dem Wechsel zeigt sich eine neue Mannschaft aus Trier. Schon in der 48.Minute endet ein Zusammenspiel von Kempny und Bradasch am Pfosten. Trier ist am drücken, aber die kalte Dusche folgt: Ein scheinbar ungefährlicher Freistoß aus ca. 35 Metern Entfernung fliegt an Freund und Feind vorbei aufs Tor und schlägt zum Entsetzen von Philipp Basquit im langen Eck ein. Doch die Jungs mit der Porta auf der Brust lassen sich nicht einschüchtern. Praktisch im Gegenzug fasst sich Sebastian Ting ein Herz und zieht aus 25 Metern ab. Sein Flachschuss zielt unhaltbar genau ins linke untere Eck. Dies ist die Initialzündung zu noch mehr Angriffsbemühungen der jungen Wilden aus Trier. Zweibrücken, das in der ersten Halbzeit so sicher stand, gerät ins Schwimmen. Trainer Rubeck vergreift sich mehr als einmal im Ton gegenüber seinen Spielern. Der erlösende Treffer will nicht gelingen. Mit Geschick und Können verteidigen die Gäste ihren knappen Vorsprung, der mehrfach Gefahr gerät. Die wohl dickste Chance hat in der 88.Minute Julian Bidon der freistehend im 5 Meter Raum über das Tor zielt.
Nach 90 hochdramatischen und spielerisch ansprechenden Minuten pfeift der gute Schiedsrichter Kollcaku die Partie ab. Trier hat wieder mal mehr als gut mitgehalten und steht trotzdem abermals mit leeren Händen da.

Mannschaftsaufstellung:
Tor: Philipp Basquit
Abwehr: Michael Löber, Johannes Kühne, Fabian Zittlau, Fabio Fuhs

 

Mittelfeld: Erwin Bradasch, Markus Schottes (69. Xavier Alsina), Thomas Kempny,
Sebastian Ting
Angriff: Jan Brandscheid, Julian Bidon

 

Kader: Nicolas Bach(ET) Florian Heck, Jon Becker, Christoph Eifel,
Max Meyer

 

Statistik zum Spiel:
Torfolge:
0:1 33. Min. Dausend
0:2 54. Min. Bahr
1:2 56. Min. Ting
Schiedsrichter: Kollcaku (Dudweiler)
Zuschauer: 150

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