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Schade

Die größte Überraschung fand schon vor dem Spiel statt: Eintracht Neuzugang Thomas Riedl hatte mittags die Freigabe bekommen und konnte somit erstmals mit dem Porta-Nigra-Trikot auflaufen. Er hat seine Sache gut gemacht.

Die zahlreichen Zuschauer erleben bei herrlichen Bedingungen im Hasborner Waldstadion von Beginn an ein Spiel auf Biegen und Brechen. Das Trainerduo Weis/Thieltges hat gegenüber der letzten Partie leichte Korrekturen vorgenommen: Michael Löber und Thomas Riedl stehen neu im Team. Der Beginn ist vielversprechend: Gleich übernimmt der Liga-Neuling das Zepter. Julian Bidon erarbeitet sich Chancen im Minutentakt. In der 4., der 8. und der 14. Minute hat er jeweils die Chance zum Führungstreffer. Bis dahin ist die Eintracht eindeutig Herr auf dem Platz. Danach wird Hasborn stärker. In der 25. Minute muss Philipp Basquit sich erstmals nach einem Standard der Einheimischen strecken. Doch es bleibt bis zum Pausenpfiff bei einer Nullnummer.
Nur 18 Sekunden nach dem Wiederanpfiff gelingt dann Brandscheid der Führungstreffer: Ein weiter Ball von Erwin Bradasch aus dem Abwehrzentrum nimmt Jan, nachdem ein einheimischer Abwehrspieler patzt, gekonnt auf und unser Goalgetter kann souverän verwandeln. Jetzt kommt die stärkste Zeit der Eintracht. Direkt im Anschluss an den Treffer hat Christoph Anton die Riesenchance zum Ausbau der Führung. Leider verpasst er knapp. Trotz mehrerer, zum Teil hochkarätiger Chancen von Bidon und Brandscheid, bleibt es vorläufig beim 1:0. Aber Hasborn dreht jetzt auf. Zwar bleibt Trier durch Konter stets brandgefährlich, aber die Saarländer bestimmen nun das Geschehen. In der 69. Minute hat Jan Brandscheid trotzdem die Möglichkeit zu einem Konter, in dem er sich überragend gegen 4 Gegenspieler sowie den Torwart durchsetzen kann. Riesenpech für unsere Jungs, dass ein Abwehrspieler den Ball noch von der Torlinie kratzen kann. Das wäre wohl die Entscheidung gewesen. Doch es kommt anders: Ein Eckball von rechts kann von Basquit nur gefaustet werden und landet unglücklich aus Trierer Sicht vor den Füssen des gegnerischen Kapitäns Manuel Schirra, der sich nicht zweimal bitten lässt und das Leder in die Maschen wuchtet.
Hasborn hat nun noch einige gute Chancen, diese werden aber zum Teil vom guten Philipp Basquit oder von einer vielbeinigen, aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr bereinigt.
Fazit: Eigentlich war da mehr drin, aber am Ende kann man auf Trierer Seite mit dem Auswärts-Unentschieden gut leben.

Mannschaftsaufstellung:
Tor: Philipp Basquit
Abwehr: Michael Löber (66. Max Meyer) Erwin Bradasch, Daniel Petersch, Fabio Fuhs
Mittelfeld: Thomas Riedl, Markus Schottes, Sebastian Ting, Christoph Anton (74.Erik Michels), Julian Bidon,
Angriff: Jan Brandscheid, (86. Xavier-A. Fonts)

Kader: Nicolas Bach(ET) Florian Heck, Jon Becker, Christoph Eifel

Statistik zum Spiel:
Torfolge:
0:1 46. Min. Jan Brandscheid
1:1 83. Min. Schirra
Schiedsrichter: Biesemann
Zuschauer: 270

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