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"DJ PieroSa" schlägt zu

presse22:2 trennten sich der SV Eintracht Trier 05 und der 1. FSV Mainz 05 am gestrigen Mittwoch Abend im Rheinland-Pfalz-Derby der Fußball-Regionalliga West. Lesen Sie hier einen Auszug aus diversen Medienberichten zum Duell im Moselstadion.

Eher schleppend ging es in der ersten Hälfte los. Das Internetmagazin www.16vor.de beschreibt die wenigen Highlights in der ersten halben Stunde: „(…)Als die Gähnattacken der rund 2400 Zuschauer auf Tribüne und Stehrängen deutlich zuzunehmen drohten, kehrte Mitte der ersten Halbzeit dann doch etwas von jenem Gift in die Partie zurück, das den Reiz eines Derbys ausmacht. Der Mainzer Viktor Riske leistete sich zwei Aussetzer nacheinander. Zunächst testete er die Strapazierfestigkeit von Mehas Trikot. Das belohnte Schiedsrichter Andreas Steffen konsequent mit Gelb. Dann stoppte er Drescher, der einen Einwurf schnell zur Kontermöglichkeit für Trier ausführen wollte. Riske kickte einen zweiten Ball auf den Platz, provozierte damit nicht nur den lautstarken Protest des Trierer Publikums, das vehement Gelb-Rot für den Sünder forderte, sondern auch die letzte Ermahnung des Unparteiischen. Den Unmut des eigenen Trainers gab es für Riske als Zugabe. Martin Schmidt schalt den Unglücksraben mit klaren Worten, zog ihn danach von Meha weg: Riske wechselte auf die linke Seite der Mainzer.

Nachdem es zunächst also praktisch keine Höhepunkte gegeben hatte, fasste sich Mittelfeldspieler Piero Saccone ein Herz. Dazu schreibt der Trierische Volksfreund: „(…) DJ PieroSa – so Saccones Spitzname – drehte die Regler hoch. Sein Treffer löste eine Blockade bei der Eintracht. Bis dato lief nicht viel zusammen bei den Hausherren. Kaum gelungene Kombinationen, kaum geglückte Aktionen. Der FSV störte früh die ballführenden Trierer Spieler und brachte die Gastgeber so sichtbar aus dem Konzept – ohne jedoch selbst Torgefahr zu entwickeln. (…)

Zu Beginn der zweiten Hälfte ging es turbulent zu – Petar Sliskovic glich in der 50. Minute aus. Bereits fünf Minuten später markierte Alban Meha per Foulelfmeter die erneute Trierer Führung. Das Szenario danach beschreibt das Internetmagazin www.5vier.de: „(…)Dass es nicht beim 2:1 blieb, hatte vor allem zwei Gründe. Erstens: die ein oder andere Abstimmung im Defensivverbund der Eintracht haperte am heutigen Abend etwas – und zweitens: eine ebensolche nutzte Thomas Meißner mit einem satten Schuss in den rechten Winkel zum 2:2-Endstand aus (68.). Danach passierte nicht mehr viel – die Eintracht zwar bemüht, den Siegtreffer zu erzielen – doch es fehlte die Durchschlagskraft und vielleicht auch ein wenig der letzte Wille (…)

Mit Stimmen und Stimmungen befasst sich www.wochenspiegellive.de/lokalsport, das Onlineportal des Wochenspiegels, in seinem Bericht: „(…)„Ich war zum Schluss mit dem Punkt zufrieden“, gestand Eintracht-Trainer Roland Seitz, der  mit der Chancenauswertung seines Teams haderte. „Wir ärgern uns jetzt, gehen dann duschen und morgen konzentrieren wir uns auf das Spiel gegen Lotte“, gab Mittelfeldspieler Stefan Kohler die Marschrichtung für die kommenden Tage vor. Bereits am Samstag, 14 Uhr, gastiert der auf Position vier notierte SVE beim Siebten und letztjährigen Vizemeister VfL Sportfreunde Lotte (…)“

Martin Schmidt, der Trainer der „Kleinen Nullfünfer“, wird auf der Website des 1. FSV Mainz 05 wie folgt zitiert: „(…)Nach dem 1:2 wieder zurückzukommen hat sehr viel Kraft gekostet. Aber mein Team hat eine große Moral bewiesen – dieser Punkt war sehr wichtig für uns (…)“

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