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„Potenzial klar erkennbar“

Nach den ersten Spielen der Junioren-Teams des SV Eintracht Trier 05 in den jeweiligen Ligen zieht Nachwuchskoordinator Reinhold Breu eine erste Bilanz. Der Tenor: Insgesamt sind die Teams gut aus den Startlöchern gekommen. Bei der U23 hätte es sicher der eine oder andere Punkt mehr sein können. Herausragend: Die U19, die nach drei Partien das Klassement in der Regionalliga anführt.

 

„Die Jungs, von denen einige vor rund anderthalb Jahren noch in der Bezirksliga gespielt haben, sind noch dabei, sich an das höhere Niveau in der Oberliga zu gewöhnen. Dieser Prozess dauert an“, sagt Nachwuchschef Breu zur aktuellen Situation des U23-Romotion-Teams, das unter der Leitung des Trainergespanns Bernhard Weis und Frank Thieltges momentan mit acht Punkten aus acht Spielen auf Rang 15 der Tabelle steht. „Bei den Siegen gegen Rossbach (4:0) und Saarbrücken II (2:0) sowie in den Spielen gegen Köllerbach (1:1) und in Idar-Oberstein (0:0) war das Potenzial der Truppe klar erkennbar. Andere Duelle wie das in Hauenstein (0:2) und am Samstag in Wirges (2:4) wurden trotz ansprechender Leistung verloren“, lässt Breu den bisherigen Saisonverlauf noch einmal Revue passieren. Individuelle Mängel seien spielentscheidend gewesen, es hapere noch an der Cleverness, weiß Breu. „Technisch und taktisch passt das. Nur ab und zu müssen wir halt noch Lehrgeld bezahlen.“

Leihgaben aus dem Regionalligakader haben bis dato meist gefruchtet, obschon es, wie Breu bemerkt, „meist keine klassischen Verstärkungen waren“. Ein Tim Eckstein, ein Max Bachl-Staudinger oder ein Tim Eckstein hätten ihren Entwicklungsprozess schließlich auch noch nicht abgeschlossen.

Bestens aus den Startlöchern gekommen ist derweil das U19-Porsche-Zentrum-Trier-Team. Drei Siege und 14:2 Tore stehen auf dem Konto der zur neuen Regionalliga-Runde von Reinhold Breu persönlich gecoachten Elf. „Es waren sicher noch nicht die ganz starken Gegner dabei. Doch die Art und Weise, wie wir diese Begegnungen bestritten haben, war schon bemerkenswert.“ Spielerisch bringe das Team des Jahrgangs 1993 sehr viel mit. „Jetzt gilt es für die Jungs, sich auch psychologisch und von der Professionalität her weiter zu entwickeln.“

Mit dem jüngsten 5:2-Erfolg über den Ludwigshafener SC hat auch das U17-Romotion-Team seinen ersten Saisonsieg in der Regionalliga einfahren können (Vier Punkte nach drei Partien/siebter Platz). Das Team wird in dieser Spielzeit von Ansgar Heck betreut. Klar ist schon jetzt, dass nur etwa die Hälfte des 19-Mann-Kaders in die künftige A-Jugend übernommen wird. „Jeder hat die Chance, es zu packen. Der Konkurrenzkampf ist schon jetzt enorm. Das erhöht natürlich auch die Qualität“, unterstreicht der SVE-Nachwuchschef.

Die im Vorjahr neu geschaffene C-Junioren-Regionalliga bietet auch und gerade für den SV Eintracht Trier laut Breu „eine optimale Plattform, sich auf hohem Niveau weiter zu entwickeln“. Die Mannschaft (U15-KHG-Team) wird von Breu und Fabio Fuhs trainiert und ist mit je einem Sieg, einem Remis und einer Niederlage gestartet. „Diesmal haben wir vielleicht nicht so die körperlich starken Spieler dabei, jedoch viele Talente. Sie brauchen noch Zeit. Für einen Platz ganz oben wird es wohl noch nicht reichen“, sagt Breu.

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