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Meha leitet den zweiten Auswärtssieg ein

SVE - Duesseldorf

Mit dem 3:1 (0:0) bei Aufsteiger DSC Arminia Bielefeld II hat der SV Eintracht Trier 05 in der Fußball-Regionalliga West bereits den zweiten Auswärtssieg der noch jungen Saison einfahren können. Vor 275 Zuschauern in der Schüco-Arena fielen sämtliche Treffer nach der Pause. Den Führungstreffer durch Piero Saccone (53. Minute) beantwortete die Zweitliga-U23 umgehend durch Carsten Rump (54.). Die großen Trierer Offensivbemühungen in Durchgang zwei krönte Alban Meha mit seinen beiden Treffern in der 85. und in der 90. Minute (diesmal per Foulelfmeter).

„Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, waren eigentlich über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft. Es spricht aber eindeutig für den Charakter der Mannschaft, wenn man sich auch durch das überraschende Ausgleichstor nicht entmutigen lässt und weiter Gas gibt“, resümierte Angreifer Thomas Kraus. Cheftrainer Roland Seitz freute sich über den „hoch verdienten Sieg“. Gerade in der zweiten Hälfte hätte sein Team auf ein Tor gespielt und das Tempo trotz der hohen, spätsommerlichen Temperaturen hoch gehalten.

Die Eintracht erwische zunächst den besseren Start und verzeichnete in der Anfangsviertelstunde zwei gute Möglichkeiten. Thomas Kraus´ Heber über den erst 17-jährigen Arminia-Schlussmann Stefan Ortega war in der siebten Minute aber nicht exakt genug. Als Alban Meha aus 27 Metern einen satten Schuss abgab, kam der Keeper gerade noch an den Ball.

In der Folge kamen die von Armin Perrey gecoachten Hausherren –  zuvor bereits schon zwei Mal zu Hause unterlegen – besser auf, legten Respekt und Nervosität ab. Dass sie keine nennenswerten Torabschlüsse verzeichnen konnten, hatte mit der mangelnden Bielefelder Durchschlagskraft zu tun. Coach Seitz reagierte, wollte die Mitte kompakter machen und wechselte für Tolgay Asma wie in der Vorwoche Piero Saccone ein (34.).

Hochkarätige Chancen hatten dann die letzten sechs Minuten vor dem Seitenwechsel zu bieten. Innenverteidiger Torge Hollmann köpfte nach einem Eckball von Alban Meha an die Latte (39.), in Minute 43 scheiterte Nico Patschinski am glänzend reagierenden Torwart Ortega. Auf der Gegenseite musste sich Andreas Lengsfeld ganz lang machen, als Olivier Mvondo eine Bielefelder Flanke gefährlich abfälschte (45.).

Der von rund 80 mitgereisten Anhängern unterstützte SVE erwischte den besseren Start in Durchgang zwei. Zunächst zielte Alban Meha nach einem Abspielfehler im Bielefelder Mittelfeld in aussichtsreicher Position noch weit übers Tor (49.), dann nahm Saccone aus rund 28 Metern Maß und traf zum 0:1 – die Vorarbeit hatte der zur Pause für Patschinski eingewechselte Neuzugang Lukas Mössner geleistet (53.). Doch nur eine Minute später fand eine lang gezogene Flanke von Alon Abelski den Kopf von Carsten Rumpf, der as kurzer Distanz zum Ausgleichstreffer einlochte.

Danach suchten beide Teams den Weg zum nächsten Treffer, bekämpften sich mit offenem Visier. Dabei hatte die Eintracht die klareren Möglichkeiten und scheiterte einige Male in aussichtsreicher Position an den eigenen Unzulänglichkeiten. Groß die Erleichterung in der 85. Minute, nachdem Mehas Schuss den Weg ins Netz der Arminia gefunden hatte. Quasi mit dem Abpfiff verwandelte Meha auch noch einen von Keeper Ortega am eingewechselten Tim Eckstein verwirkten Foulelfmeter.

Nach dem dritten Sieg im fünften Spiel hat der SVE zwischenzeitlich sogar den Vorstoß auf Platz drei der Tabelle geschafft. „Vom Potenzial her traue ich uns auch am Saisonende schon eine Position unter den ersten Sechs zu. Doch in dieser Liga ist so vieles möglich, gibt es immer wieder Überraschungen. Die Leistungsdichte ist enorm. Schon nächsten Sonntag in Dortmund werden wir wieder alles abrufen müssen, um dort zu bestehen“, sagte Angreifer Thomas Kraus nach dem Abpfiff.

Dass auch und gerade mit der schwach gestarteten U23 von Borussia Dortmund zu rechnen ist, belegt das jüngste 2:0 der Schwarz-Gelben bei Preußen Münster.

DSC Arminia Bielefeld II: Moreno – Ellguth (Santos, 86.), Rump, Stöckner, Appiah – Abelski, Demme, Rüter (Barton, 77.), Matys – Marzullo (Versick, 67.), Studtrucker

SV Eintracht Trier 05: Lengsfeld – Cozza, Hollmann, Cinar, Drescher – Meha, Kohler, Asma (Saccone, 34.), Mvondo (Eckstein, 80.) – Kraus, Patschinski (Mössner, 46.)

Schiedsrichter: Tobias Helwig (Hamburg)

Zuschauer: 275

Tore: 0:1 Saccone (53.), 1:1 Rump (54.), 1:2 Meha (85.), 1:3 Meha (90., Foulelfmeter)

Gelbe Karte: Ellguth

Dieser Artikel wurde mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt vom WOCHENSPIEGEL.

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