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FCK-Coach Schwartz lobt Eintracht in höchsten Tönen

1. FC Kaiserslautern II WappenWie die alte Saison in der Fußball-Regionalliga endete, so beginnt die neue Runde für den 1. FC Kaiserslautern II und den SV Eintracht Trier 05: Beide Teams treffen am ersten Spieltag, Sonntag, 14 Uhr, im Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg gegeneinander an. Zum Saisonkehraus am 29. Mai hatten die kleinen Roten Teufel beim seinerzeit sportlich eigentlich abgestiegenen SVE leicht und locker mit 3:0 gewonnen und beendeten die Saison als guter Achter, während die Eintracht auf dem letzten Platz landete.

„Wenn wir wieder einen einstelligen Tabellenplatz erreichen und den einen oder anderen Spieler weiter bringen, sodass er in unserer Bundesligamannschaft Fuß fassen kann, wäre ich schon sehr zufrieden“, bekennt FCK-Trainer Alois Schwartz. Vieles habe gepasst in der fünfeinhalbwöchigen Sommervorbereitung, die Neuzugänge hätten sich bestens integriert. Zehn Abgänge stehen 13 Neue gegenüber. Insgesamt bieten sich Alois Schwartz mehr Alternativen, gerade in der „Abteilung Attacke“. Nicht nur beim 2:0 in der Generalprobe gegen Süd-Regionalligist FSV Frankfurt II wusste die Neuverpflichtung von Drittligist Eintracht Braunschweig, Fait Florian Banser, zu überzeugen. Um den zweiten Platz in der Offensivabteilung konkurrieren Andrew Wooten und Patrick Freyer, der von Oberligist FK 03 Pirmasens an den „Betze“ gewechselt ist.

Mit großem Interesse verfolgte FCK-Coach Schwartz am Samstag auf der Tribüne des Moselstadions den letzten SVE-Test gegen den Luxemburger Meister Jeunesse Esch (3:1). Seine Erkenntnis: „Bis auf Josef Cinar hat da nach der Chaotensaison keiner mehr aus der früheren Mannschaft mitgewirkt. Die Trierer Mannschaft hat ein ganz anderes Gesicht. Leute wie Alban Meha, Piero Saccone, Torge Hollmann und Thomas Drescher bringen viel Erfahrung mit. Da können wir nicht mithalten. Die Eintracht hat grundsätzlich eine Mannschaft, die im oberen Drittel mitspielen kann.“ Der Ausbildungseffekt genieße bei der U23 der Roten Teufel eindeutig Priorität, so Schwartz. Voraussichtlich kann der 43-jährige Übungsleiter der Lauterer, der seit 1. Januar 2007 im Amt ist und zwischenzeitlich nach der Beurlaubung von Milan Sasic in der Schlussphase der 2008/009er Saison auch die FCK-Profis betreute, am Sonntag auf den kompletten Kader zurück greifen.

Wer von „oben“, sprich aus dem Bundesligakader, entsendet wird, entscheidet sich kurzfristig. „Grundsätzlich sind wir aber selbst stark genug, um uns gut aus der Affäre zu ziehen“, hat Schwartz genügend Vertrauen in seinen eigentlichen Kader.

 

Dieser Artikel wurde vom Wochenspiegel zur Verfügung gestellt.

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