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Ein Hunsrücker soll Wuppertal wieder aufrichten

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Neuer Trainer und ähnlich wie beim SV Eintracht Trier 05 eine in weiten Teilen neu formierte Mannschaft: Das ist das Szenario beim Wuppertaler SV Borussia nach dem Abstieg aus der Dritten Liga. Michael Dämgen heißt der Mann, der den Klub aus der Schwebebahn-Stadt sportlich wieder auf Vordermann bringen soll.

„Wuppertal ist ein reizvoller Traditionsverein, der mit der abgelaufenen Saison und dem Abstieg in die Regionalliga eine Enttäuschung hinter sich hat. In den Gesprächen wurde deutlich, dass der WSV für die kommende Saison eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen möchte, um in der Regionalliga oben mitzuspielen“, sagt der 49-jährige Dämgen bei seiner Vorstellung Anfang Juni. Der Ex-Profi, der im Hunsrück geboren wurde und über die Eisbachtaler Sportfreunde den Weg zum SC Freiburg und von dort zum damaligen Bundesligisten Bayer Uerdingen und später zu Alemannia Aachen fand, hat einen Vertrag bis 2012. Zuletzt war er bis 2008 als Sportlicher Leiter bei Kickers Offenbach aktiv, zuvor war er Co-Trainer bei 1860 München und Wacker Burghausen.

14 Akteure verpflichtete der Klub, der 2004 aus einem Zusammenschluss der Vereine Wuppertaler SV und Borussia Wuppertal gebildet wurde und mit dem WSV als Vorgänger zwischen 1972 und ´75 in der Bundesliga spielte und zuletzt 1994 zweitklassig war.

Aus dem bisherigen Drittligakader übrig geblieben sind nur Torwart  Sascha Samulewicz, Björn Weikl und Stefan Lorenz. „Wir wollen oben mitmischen und ich habe auch ein sehr gutes Gefühl bei der ganzen Sache. Denn die Stimmung ist im Team sensationell gut. So etwas habe ich wirklich noch nie erlebt“, schwärmt der Torhüter gegenüber „Reviersport“ vom neuen WSV-Team.
Und diese Mannschaft hat laut Samulewicz, der in der vergangenen Saison im Schatten von Christian Maly stand, auch eine klare Vorgabe, die es gilt umzusetzen. „Wir wollen die Fans wieder begeistern. Die Leute sollen gerne ins Zoo-Stadion kommen“, sagt der Ex-Dortmunder und ballt die Faust. „Ein besseres Auftaktspiel als gegen Münster an einem Freitagabend hätte uns nicht passieren können. In diesem Match werden wir damit beginnen, die WSV-Fans zu begeistern.“
Samulewicz, der insgesamt zwei Spielzeiten in der Dortmunder BVB-Reserve verbrachte, sieht im Rennen um den Aufstieg starke Konkurrenz. „Münster und vor allem Lotte haben sehr viel investiert. Diese Teams werden sicherlich oben mitspielen.“
Wie stark die Preußen wirklich sind, können sich die Wuppertaler am ersten Spieltag der Regionalliga selbst ein Bild machen. Denn am 6. August um 19.30 Uhr startet die West-Staffel mit der Begegnung Wuppertaler SV Borussia gegen Preußen Münster im Zoo-Stadion.

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