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Wunsch nach Gegner, der "attraktiv, aber schlecht ist"

Immerhin: Dank des 2:1 im Finale um den Bitburger-Rheinlandpokal hat der sportlich aus der Regionalliga abgestiegene SV Eintracht Trier 05 nicht nur den Cup zum vierten Mal in Folge gewonnen, sondern auch den Einzug in die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal geschafft.

Lesen Sie hier Auszüge aus diversen Medienberichten.

Lange Zeit schien es auf einen absolut ungefährdeten Sieg hinaus zu laufen – bis Burgbrohl den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielte – hier eine Passage im Trierischen Volksfreund: „(…)In den vergangenen drei Jahren war es stets ein Zitterspiel. Eintracht Trier brauchte jeweils 90 Minuten plus Verlängerung, um in den Rheinlandpokal-Endspielen gegen Oberwinter, Koblenz II und Rossbach/Verscheid die Oberhand zu behalten. Am Mittwochabend, beim vierten Pokalsieg in Folge, ging es aus Trierer Sicht entspannter zu – aber nur bis zur 76. Minute (…)“

Das Szenario danach schildert www.moselkicker.de: „(…)Drückende Überlegenheit, klare Torchancen, Herr auf dem Platz – und dann die eine, die entscheidende Unaufmerksamkeit, die das bis dato so sichere Konstrukt doch wieder ins Wanken brachte. Der eingewechselte Dinko Bicvic schlägt einen Freistoß über 50 Meter einfach mal blind in den Trierer Strafraum. Keiner fühlt sich für Jörg Jenke zuständig, der am verdutzten Kronholm vorbei den Anschlusstreffer erzielte. Der Außenseiter war urplötzlich wieder im Spiel – keine Torchance und doch ein Treffer. Die zweite Luft für den Verbandsligisten, der jetzt am Ausgleich schnupperte.(…)“

Auf die Reaktionen nach dem Abpfiff geht der Wochenspiegel in seinem Onlineportal www.wochenspiegellive.de/lokalsport ein: „(…)Michael Dingels, der von den anwesenden Journalisten zum „Man of den Match“ gewählt worden war, bilanzierte angesichts des Abstieges aus der Regionalliga zwar einen „bitteren Sieg“, stellte aber zufrieden fest: „Wir haben das Minimalziel erreicht. Am Ende wurde es zwar noch einmal ein bisschen eng. Aufgrund der Mehrzahl an Chancen war es aber ein verdienter Sieg.“ Cheftrainer Roland Seitz sagte: „Wir haben es verpasst, nach dem 1:0 frühzeitig nachzulegen. Da hat man gesehen, dass das Selbstvertrauen aufgrund der Pleitenserie in der Regionalliga gefehlt hat. Am Ende geht der Sieg aber in Ordnung.“ (…)“

Wie es jetzt weiter geht oder gehen soll, schreibt das Trierer Onlinemagazin www.16vor.de: „(…)Mit dem Sieg des Bitburger-Rheinlandpokals hat die Eintracht das Minimalziel der Saison, die sie als Tabellenletzter abgeschlossen hat, erreicht. Für den DFB-Pokal wünscht der Präsident des Fußballverbandes Rheinland Walter Desch dem SVE nun einen Gegner, “der attraktiv, aber schlecht ist”. Gegen wen Trier antreten muss, wird am Samstag im “Aktuellen Sportstudio” ausgelost (…)“

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