powered by deepgrey

Zahlreiche Ausfälle nicht zu verkraften

Am vorletzten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga hat die U23 des SV Eintracht Trier 05 die Tabellenführung abgeben müssen: Während das deutlich ersatzgeschwächte Team von Trainer Reinhold Breu am Samstag mit 0:1 gegen die Sportvereinigung Burgbrohl (dem Pokalfinalgegner der ersten Mannschaft am 2. Juni) verlor, kam die SG Bad Breisig zu einem 4:2 über die SG Mülheim-Kärlich. Die Badstädter, die zum Saisonfinale in Lahnstein antreten, haben nun zwei Zähler mehr auf dem Konto als die „Zwote“, für die es am kommenden Samstag nach Montabaur geht. Unabhängig vom Ausgang dieser Begegnungen ist Bad Breisig bereits aufgestiegen, da der Eintracht-U23 wegen des Abstieges der eigenen ersten Garnitur der Sprung in die Oberliga verwehrt bleibt.

Da Coach Breu erneut wichtige Akteure an die Regionalliga-Elf abstellte (Matondo Makiadi, Fabio Fuhs, Tim Eckstein) und die Liste der verletzten oder kranken Spieler ebenfalls beträchtlich ist, kam aus Trierer Sicht im umformierten Team über weite Strecken nur wenig Spielfluss zustande. Einsatz und Wille waren in der blutjungen Mannschaft, in der ein halbes Dutzend Akteure der Startelf den Jahrgängen 1990 und ´91 zuzuordnen war, zweifellos vorhanden. Und in der ersten Hälfte gab es durch Maximilian Meyer (seinen Fernschuss meisterte der Ex-Eintrachtler Michael Berg im Burgbrohler Kasten, 21.) und einen Distanzschuss von Erwin Bradasch (33.) auch zwei gute Gelegenheiten.

Turbulent ging es gar in der 50. Minute vor dem Gäste-Kasten zu: Nach Bradasch-Ecke scheiterte Michael Löber zunächst aus kurzer Distanz an einem Abwehrbein der Sportvereinigung, beim Nachschuss von Löber sah Schiedsrichter Christoph Zimmer, der insgesamt eine souveräne Leistung bot, eine Regelwidrigkeit. In der Folge drückte Burgbrohl, bei dem Spielertrainer Dinko Bicvic verletzt zuschauen musste, und erspielte sich beste Möglichkeiten. Der zweite Ex-Eintrachtler bei den Gästen, Sebastian Lauermann, verfehlte zunächst das Ziel nur knapp (56.), wenig später traf Roland Augst nur die Latte (58.). Die U23 wehrte sich, der Sportvereinigung merkte man aber an, dass sie im Kampf gegen den Abstieg unbedingt punkten, ja sogar gewinnen musste. Lohn der Mühen war das 0:1 durch Stefan Krämer in der 82. Minute.

„Aufgrund unserer starken 25 Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Sieg verdient. Der Druck auf uns war enorm, umso mehr sind wir jetzt erleichtert, mit diesem Sieg einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib getan zu haben“, sagte Dinko Bicvic nach der Partie. Sein Gegenüber Reinhold Breu sah es realistisch: „Ich freue mich, dass wir als U23 heute und auch in den Wochen zuvor der ersten Mannschaft immer wieder personell aushelfen konnten. Das ist das eigentliche Ziel einer zweiten Mannschaft. Schade natürlich, dass wir gegen Burgbrohl verloren haben. Chancen, in Führung zu gehen, waren da. Unterm Strich geht der Burgbrohler Sieg aber in Ordnung.“

Statistik: SVE: Alexov – Hunz, Löber, Becker, Mohsmann – Herz, Meyer (61. Eifel), Bradasch, Ting – Alsina, Bidon.

Zuschauer: 120

Schiedsrichter: Christoph Zimmer (Wittlich)

Leave a Reply

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]