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Vorstand und Aufsichtsrat wollen gemeinsam Kehrtwende schaffen


In intensiven Gesprächen von Vorstand und Aufsichtsrat des SV Eintracht Trier 05 wurde die sehr schwierige sportliche Situation um die erste Mannschaft, die sportlich bereits zwei Runden vor Saisonschluss aus der Fußball-Regionalliga abgestiegen ist, erörtert.

„Wir werden alle weiter machen und stellen uns auch in der Oberliga der Verantwortung. Gemeinsam wollen wir wieder die Kehrtwende schaffen“, unterstreicht Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi und schließt damit sowohl Rücktritte seiner beiden Kollegen Harry Thiele und Roman Gottschalk (Foto) sowie solche im Aufsichtsrat aus.

 

„Wir haben die Fehler analysiert. Fakt ist, dass wir früher hätten auf die sportliche Talfahrt reagieren müssen. Das müssen wir uns ankreiden“, räumt Wilhelmi unumwunden ein.

So misslich die sportliche Lage ist – fünftklassig war der SVE in seiner 105-jährigen Vereinsgeschichte noch nie – sieht Wilhelmi den Klub für die kommende Saison durchaus gerüstet. „Die Jugendarbeit ist hervorragend. Nach wie vor können wir uns trotz des Abstieges große Hoffnung machen, die Anerkennung als DFB-Leistungszentrum zu erhalten. Wir haben mit Roland Seitz einen Top-Trainer. In Kürze werden wir bereits weitere Vertragsverlängerungen und schon die ersten Neuzugänge bekannt geben können. Wir peilen den direkten Wiederaufstieg an.“

Finanziell muss der Verein indes (natürlich) wegen ausbleibender Fernsehgelder und hier und da geringerer Sponsoringeinnahmen den Gürtel enger schnallen: Das Budget für die erste Mannschaft wird voraussichtlich um 40 Prozent auf rund 550.000 Euro gesenkt werden müssen.

Das Interesse einer Gruppe um den Unternehmer Michael Berger, sich in die Vereinsarbeit mit einbringen zu wollen, begrüßen Vorstand und Aufsichtsrat ausdrücklich. „Wir freuen uns auf die jetzt beginnenden, intensiven Gespräche“, betont Ernst Wilhelmi.

Am morgigen Donnerstag treffen sich der Vorstand und Mitglieder der Gruppe um Michael Berger, um konkrete Wege und Ergebnisse zu entwickeln.

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