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"Wenn wir nicht gewinnen, ist es gelaufen"

Die Ausgangsposition für Fußball-Regionalligist SV Eintracht Trier 05 vor dem Duell beim SV Waldhof Mannheim 07 am Donnerstag, 19 Uhr, im Carl-Benz-Stadion ist klar. „Fakt ist: Wenn wir morgen nicht gewinnen, dann ist es gelaufen“, unterstreicht Cheftrainer Roland Seitz. „Wir müssen siegen, um unsere Chance auf den Klassenverbleib zu wahren. Ob die Mannschaft das packt, weiß ich nicht“, gibt Seitz unumwunden zu. Noch immer zeigt er sich enttäuscht darüber, „dass am Freitag beim 0:2 gegen Gladbach II offenbar einige meiner Spieler nicht erkannt haben, um was es geht“.

Beim SV Waldhof, der als Tabellenelfter zwar um sieben Plätze und acht Punkte besser dasteht als das Schlusslicht von der Mosel, erwartet Seitz ein „Gedulds- und Nervenspiel“. Für die Mannheimer sei der Druck zwar nicht ganz so groß, wie für sein Team, dennoch sieht der SVE-Coach auch bei den Gastgebern enorme Zwänge, die Heimpartie siegreich gestalten zu müssen – zumal die beiden letzten Partien im Carl-Benz-Stadion mit dem 0:0 gegen Schalke II und dem 0:3 gegen Wormatia Worms mehr oder weniger daneben gingen.

Verzichten muss Seitz am Donnerstag Abend auf den gelb-rot-gesperrten Max Bachl-Staudinger. Nicht im Kader ist Andreas Anicic, der zuletzt wegen einer Knie-Blessur fehlte. Diese ist nun zwar ausgeheilt, Seitz begründet die Nichtnominierung derweil so: „Als Profi muss ich mich 24 Stunden entsprechend verhalten…“ Nach überstandener Grippe rückt Michael Dingels (Im Bild rechts) wieder auf die rechte Außenposition der Viererkette. Wider spielberechtigt nach abgesessener fünfter Gelber Karte ist Martin Wagner. Johannes Kühne hat zwar seine Probleme im Sprunggelenk überwunden, ist aber nach Ansicht von Seitz noch nicht soweit, 90 Minuten gehen zu können.

Etwas Aberglaube spielt bei der Vorbereitung auf das viertletzte Saisonspiel übrigens eine Rolle. „Zwei Mal haben wir uns morgens zum lockeren Training und zum Anschwitzen getroffen, sowohl in Lotte, wie auch gegen Gladbach II  dann aber verloren. Jetzt verzicfhten wir darauf. Vielleicht bringt es dann den umgekehrten Effekt“, sagt Roland Seitz mit einem Augenzwinkern.

Der Eintracht-Tross wird sich am Donnerstag um 15 Uhr mit dem Bus auf den Weg in die Rhein-Neckar-Stadt machen.

 

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