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Unter Wert geschlagen

Unnötig spannend machten unsre Jungs wieder das Titelrennen in der Rheinlandliga. Nach einer souveränen Siegesserie hat es nun auch die Nachwuchstruppe der Eintracht erwischt: gegen die biedere Elf von der Mittelmosel wurden die Breu-Kicker mit 0:1 nach Hause geschickt.
Die Begegnung an diesem Wochenende steht unter keinem guten Stern: neben den verletzten oder abgestellten Mohsmannn, Kühne, Fuhs, Anton, Schottes gesellen sich kurz vor dem Anpfiff noch Bidon und Alsina zu den fehlenden Stammkräften. Obwohl man im Trierer Lager weit davon entfernt ist, zu lamentieren und auch aus dem reichen Fundus des Nachwuchses geschöpft werden kann, ist wohl keine Mannschaft in der Lage eine solch große Zahl von Leistungsträgern adäquat zu ersetzen.
So merkt man der Truppe von Trainer Breu auch schon gleich zu Beginn an, dass der sonst so geordnete Spielaufbau hakt. Das Flügelspiel, das schnelle Umschalten von Mittelfeld auf Angriff funktioniert an diesem Samstag nicht in gewohnter Art und Weise. Erschwerend kommt hinzu, dass auf einem für diese Spielklasse eigentlich unzulässigen Untergrund gespielt werden muss. Der kurz vor Anpfiff beregnete „Kunstrasen“ erweist sich als kontraproduktiv für die Aktionen der Gäste. Die Einheimischen hingegen tun das, was sie am besten können. Aus einer massiven Deckung heraus werden die Stürmer mit langen Bällen bedient. So fällt auch der Treffer des Tages: Äußerst unglücklich aus Sicht der Gäste wehrt Assen Alexov einen gegnerischen Schussversuch ab. Der Abpraller schlägt einem Trierer Abwehrspieler auf den Rücken und diesen Ball kann dann ein Zeller Angreifer verwerten. Nun haben die Einheimischen ihr Ziel erreicht und igeln sich in der eigenen Hälfte ein. Trier versteht es nicht, aus dieser Situation Kapital zuschlagen. Trotzdem ergeben sich Chancen. So geht Jan Brandscheid in der 33. Minute alleine auf den Torwart zu, scheitert aber.
Trainer Breu versucht seine Truppe in der Halbzeit wach zu rütteln. Tatsächlich kommen die Jungs auch mit frischem Elan aus den Kabinen. Besonders der eingewechselte Max Meyer sorgt für neuen Schwung im Mittelfeld. Es ergeben sich Chancen, aber das Zeller Abwehrbollwerk hält. Trier will Druck aufbauen, aber viele ungenaue Zuspiele erschweren dieses Ansinnen. Zwar scheint der Gegner am Ende seiner Kräfte, aber trotzdem will der erlösende Ausgleichstreffer nicht gelingen. So bleibt es beim schmeichelhaften Sieg der Einheimischen, die sich über den nun sichergestellten Klassenerhalt freuen dürfen. Für Trier gilt es nun im kommenden Heimspiel gegen den Lokalrivalen aus Salmrohr wieder auf die Erfolgsspur zurück zu kehren.

Tor: Assen Alexov

Abwehr: Michael Löber, Pascal Orth, Tobias Hunz
(46. Max Meyer), Florian Heck

Mittelfeld: Sebastian Ting, Philipp Herz, Jon Becker,
Erwin Bradasch

Angriff: Jan Brandscheid, Matondo Makiadi

Kader: Sebastian Dahm (ET), Xavier Alsina

Tore:
1:0 22. Min.

Schiedsrichter:
Condé
Zuschauer: 250

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