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Das erste von acht Endspielen

Der heiße Schlussspurt in der Fußball-Regionalliga wird mit der Partie des SV Eintracht Trier 05 gegen den SC Preußeen 06 Münster am Freitag, ab 19 Uhr, im Moselstadion eingeläutet. „Es ist eines von acht Endspielen. Es geht um Leben und Tod“, sagt Kapitän Josef Cinar (Foto), der genauso wie seine Teamkollegen aus dem am Dienstag mit 2:0 gewonnenen Viertelfinalspiel um den Bitburger-Rheinlandpokal bei der SG Betzdorf 06 Kraft zieht: „Wir haben zu Null gespielt und sind souverän weiter gekommen. Das hilft uns in einer solchen Phase, wo wir schon so lange kein Punktspiel mehr gewonnen haben, in jedem Fall auch mental einiges weiter.“

Cheftrainer Reinhold Breu kündigt fürs Duell seiner aktuell auf dem vorletzten Platz notierten Schützlinge gegen den Sechsten aus Münster mehr denn je Offensive an. „Wir müssen und wir werden den Preußen von der allerersten Sekunde an zeigen, dass wir diese Partie in jedem Fall gewinnen wollen. Unentschieden helfen uns jetzt nicht mehr. Wir müssen das Tempo auf höchstmöglichem Level halten und aggressiv spielen.“ Im Vergleich zum Betzdorf-Match soll Michael Dingels wieder für Nicolas Fernandes auf die rechte Seite in der Viererkette rücken – der Abwehr-Rackerer wurde im Pokal geschont. Ansonsten bleibt es nach den Planungen von Coach Breu aller Voraussicht nach bei der am Dienstag siegreichen Formation – also auch wieder mit Andreas Anicic im offensiven, zentralen Mittelfeld und mit Wilko Risser und Yannick Salem im Angriff. Erst am Dienstag im Nachholspiel bei Wormatia Worms soll der von einer Adduktorenzerrung wieder genesene Sahr Senesie wieder zum Einsatz kommen. Noch für zwei Punktspiele gesperrt ist Andy Rakic, der auch am Freitag von Fabio Fuhs ersetzt wird.

Die seit vier Begegnungen vom neuen Trainer Marc Fascher betreuten Preußen, die das Hinspiel klar und auch in der Höhe verdient mit 4:0 gegen die Eintracht gewonnen hatten, erwartet Reinhold Breu „tief stehend und auf Konter lauernd“. Deshalb müsse man die Westfalen bereits im Spielaufbau zu Fehlern zwingen, dürfe ihnen aber andererseits auch nicht ins offene Messer laufen.

Die unschönen Vorkommnisse nach dem jüngsten Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen II seien mit Teilen der Fans hinreichend diskutiert worden. „Wir rechnen fest damit, dass das ganze Stadion wie ein Mann hinter uns steht“, ist Käpt´n Cinar von einer breiten Unterstützung überzeugt. Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs hofft auf bis zu 2500 Anhänger, rund 150 Münsteraner Fans haben sich angekündigt.

„Die Leute können durch ihr Kommen und ihre Unterstützung zeigen, dass sie die Eintracht weiter in der Regionalliga sehen wollen“, so Jacobs.

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