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Sieg an der Sieg wäre von besonderer Bedeutung

 

Der Kampf um den KlassenverbleFussballverband Rheinland Wappen großib hat im Lager des Fußball-Regionaligisten SV Eintracht Trier 05 zwar absolute Priorität – von besonderer Bedeutung ist das Viertelfinalspiel um den Bitburger-Rheinlandpokal am heutigen Dienstag, 19.30 Uhr, beim klassentieferen Oberligisten SG 06 Betzdorf aber dennoch. Einerseits erhofft sich Cheftrainer Reinhold Breu „endlich den Befreiungsschlag, den wir uns alle so sehr wünschen und der auch eine wichtige Signalwirkung für das Heimspiel am Freitag gegen Preußen Münster hätte“. Andererseits geht es im Pokal um jede Menge Geld und natürlich ums Prestige. Holt der SVE im Juni erneut den „Pott“, wäre das nicht nur gut für den Trophäenschrank, sondern auch für die Vereinskasse. Die mit dem Pokalsieg verbundene Qualifikation für die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal würden den Etatansatz dank fixer Fernsehgelder, zusätzlicher Vermarktungsmöglichkeiten und zu erwartender Zuschauereinnahmen um etwa 150.000 Euro steigen lassen.

„Defensiv leisten wir absolut solide Arbeit. Nur vorne muss jetzt mehr passieren“, weiß Coach Breu – und kündigt nicht nur fürs Match in Betzdorf, sondern auch für die kommenden Regionalligaspiele an, jetzt wieder mit zwei Sturmspitzen spielen zu lassen.

Sahr Senesie laboriert noch an den Spätfolgen eines Muskelfaserrisses, dürfte es bis heute Abend noch nicht schaffen. Nachdem er am Donnerstag in Essen (0:1) nach ausgeheiltem Zehenbruch noch zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, könnte Yannick Salem an der Sieg von Anfang an im Angriff auflaufen. Möglich, dass Tim Eckstein ebenfalls eine (weitere) Chance von Beginn an erhält.

Zuletzt trafen der SVE und die SG Betzdorf 06 in der gemeinsamen Oberligasaison 2006/07 aufeinander. Im Stadion auf dem Bühl feierte die Eintracht seinerzeit ein 2:0, im Moselstadion wurden die Siegerländer mit 1:0 bezwungen.

Auf dem Weg ins Viertelfinale bezwang die SG 06 die Bezirkligisten SV Rossbach/Verscheid II (2:0) und den TuS Asbach (5:0). Der SV Eintracht Trier 05 kam gegen die eigene U23 zu einem 2:1, ehe der FSV Salmrohr wegen einer angeblichen Platzsperre nicht zum Achtelfinalspiel antrat – und die Begegnung am Grünen Tisch mit 3:0 für den SVE gewertet wurde.

Schiedsrichter der Partie ist Ehsan Amirian aus Burgschwalbach im Taunus. Dem 25-Jährigen assistieren sein Bruder Amir und Sören Müller aus Oberneisen.

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