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„Wollen noch so viele Punkte wie möglich“

Finanzielle Probleme, die frühzeitige Trennung von Teammanager Thomas Strunz in der laufenden Saison, langwierige Diskussionen um den geplanten Stadion-Neubau: Unruhige Wochen und Monate liegen hinter dem Traditionsklub Rot-Weiss Essen. Zumindest in rein sportlicher Hinsicht ist in den letzten Wochen wieder Stabilität eingekehrt. Aus den letzten drei Begegnungen holte man zwar nur zwei Punkte, musste aber in den bisherigen sieben Spielen nach der Winterpause auch erst eine Niederlage quittieren – die fiel mit dem 0:3 gegen Schlusslicht Wormatia Worms im jüngsten Heimspiel allerdings gleich deftig aus.

Im Gespräch mit www.eintracht-trier.com gibt Trainer Uwe Erkenbrecher (55, früher unter anderem Coach beim VfL Wolfsburg, in Paderborn, Lübeck und Reutlingen, als Spieler in der Bundesliga für Werder Bremen aktiv) Auskunft über die aktuelle Lage bei RWE.

Mit drei Siegen aus vier Spielen war Ihr Team gut aus der Winterpause heraus gestartet, leistete sich dann aber mit dem 0:3 gegen Worms einen bösen Ausrutscher. Woran war dieser festzumachen?

Es war unser viertes Spiel in zehn Tagen, wir hatten im Worms-Spiel Probleme mit unseren Kräften. Zudem hatten wir im Spiel zuvor in Saarbrücken am Sieg geschnuppert, mussten uns aber mit einem 1:1 zufrieden geben – was sich auch ein wenig auf die Moral Auswirkung hatte.

Immerhin hat sich Ihre Mannschaft mit dem 0:0 in Elversberg zuletzt wieder stabil gezeigt. Was ist das Ziel bis zum Saisonende?

An die beiden ersten Plätze werden wir nicht wieder heran kommen können. Aber: Wir wollen noch so viele Punkte wie möglich. Am Ende Dritter zu werden und damit auch noch einen Rivalen wie Preußen Münster hinter sich zu lassen, wäre der versöhnliche Abschluss einer nicht einfachen Saison.

Wie erwarten Sie den kommenden Gegner Eintracht Trier?

Sie werden alles geben, schließlich stecken sie ja mitten im Abstiegskampf – für mich doch überraschend. Immerhin hat die Mannschaft in der Hinrunde ja mit den Siegen im DFB-Pokal unterstrichen, was in ihr steckt. Den aktuellen vorletzten Platz der Eintracht sollte man aber nicht allzu dramatisch sehen. In dieser Liga geht es so eng und ausgeglichen zu – da bist Du auch schnell mal wieder ein paar Plätze nach oben geklettert oder abgerutscht.

Wie ist die personelle Lage vor dem Trier-Spiel?

Danny Herzig wird’s uns wegen seiner fünften gelben Karte fehlen. Verletzungsbedingt werde ich auf Sergej Neubauer, Markus Neumayr und Patrick Schnier wohl verzichten müssen.

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