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„Es ist Zeit, einen Dreier einzufahren“

Die Lage ist ernst, aber trotz des Abrutschens auf einen Abstiegsplatz in der Fußball-Regionalliga sicher nicht hoffnungslos: Im Interview mit www.eintracht-trier.com bezieht Eintracht-Kapitän Josef Cinar Stellung zur aktuellen Situation beim SV Eintracht Trier 05.

 

Wie habt Ihr die bittere 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen II aufgearbeitet?

 

Wir haben soweit alles ausgiebig analysiert – mannschaftsintern und mit dem Trainer. Jetzt geht der Blick nur noch nach vorne: Am Donnerstag wollen und müssen wir bei Rot-Weiss Essen bestehen.

 

Was lief gegen Bayer II falsch?

 

In der ersten Halbzeit haben wir es versäumt, nachzulegen. Auch nach der Pause hatten wir das Geschehen im Griff, richtig gefährlich wurde Leverkusen ja lange nicht; auch der Ausgleich entsprang ja einem Elfmeter. Danach mussten wir durch Johannes Kühne oder Wilko Risser wieder in Führung gehen. Durch die Rote Karte gegen Andy Rakic war am Schluss die Sicherheit etwas dahin – und der Freistoß zum 1:2 war natürlich ärgerlich.

 

Was sagst Du zu den Vorkommnissen nach dem Spiel?

 

Wut und Enttäuschung kann ich nach einer solch bitteren Niederlage nachvollziehen. Null Verständnis haben wir von der gesamten Mannschaft aber für die Überreaktionen – sei es gegen Sahr Senesie, Gästetrainer Ulf Kirsten oder verbal. Das hat mit Fußball nichts zu tun. Solche Idioten schaden uns in extremem Maße. Die Mehrzahl unserer Fans ist aber absolut vernünftig. Wir haben ja nach dem Spiel noch lange diskutiert – und sind im Versprechen auseinander gegangen, dass wir alle für unsere Eintracht nur das Beste wollen und jetzt mehr denn je zusammen stehen müssen.

 

Ein Sieg in Essen wäre gerade jetzt besonders wichtig…

 

Es ist Zeit, endlich einen Dreier einzufahren – am besten schon am Donnerstag an der Hafenstraße. Dort ist es nicht einfach, zu siegen. Im vergangenen Jahr haben wir aber bereits gezeigt, dass wir dort gewinnen können.

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