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„Bitterstoff statt Zucker“

Das bittere 1:2 am Freitag Abend und die unschönen Begleiterscheinungen rund um das Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen II haben in den Medien einen entsprechenden Nachhall gefunden. Lesen Sie hier diverse Auszüge.

 

Der Trierische Volksfreund schreibt unter anderem: „(…)Und noch lange nach dem Spiel trennte ein Polizeiaufgebot die Spieler von aufgebrachten Trierer Fans. Ob die Geschehnisse vom DFB aus ein Nachspiel haben werden, kann Geschäftsstellenleiter Dirk Jacobs noch nicht einschätzen. Der Verein verurteile das Verhalten einiger Zuschauer „aufs Schärfste“. Es sollen Konsequenzen folgen. Die Polizei werde sich Videos anschauen und prüfen, ob gegen einzelne Personen vorgegangen werden kann. „Es kann nicht sein, dass wir hier fast Berliner Verhältnisse haben“, sagt Jacobs, der weitere Stadionverbote für eine Maßnahme hält. „Wir werden gegen die Verursacher mit aller Entschiedenheit vorgehen“, kündigt er an. Bei diesen Begleitumständen geriet der sportliche Aspekt in den Hintergrund. Die Eintracht belegt nach zehn Spielen ohne Sieg einen Abstiegsplatz. Schon im Hinspiel hatte Trier in letzter Minute gegen Bayer verloren, danach folgte eine Negativserie (…)“

Das Internetmagazin www.16vor.de zitiert unter anderem Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi: „(…) “Wir müssen zusammenstehen und dürfen hier keine Berliner Verhältnisse herauf beschwören. Das sind Dinge, die im Fußball absolut nichts verloren haben.” Eintracht-Vorstandsmitglied Ernst Wilhelmi suchte nach dem Abpfiff den Dialog mit den Fans. Als der SVE zwar noch zur Halbzeit sicher durch den von Gustav Schulz verwandelten Elfmeter (7.) mit 1:0 führte, danach aber das Heft mehr und mehr aus der Hand gab, das 1:1 per Strafstoß (Burak Kaplan, 60.) und in der Nachspielzeit sogar noch das 1:2 erneut durch Kaplan kassiert hatte, vergaßen einige der sogenannten Anhänger ihre gute Kinderstube (…)“

Zum sportlichen Geschehen schreibt der Wochenspiegel unter www.wochenspiegellive.de/lokalsport: „(…)Als Gustav Schulz per Elfmeter in der siebten Minute (Tim Eckstein war zuvor gestoßen worden) die frühe Führung besorgt hatte, wirkte das aber nicht unbedingt wirklich befreiend. Bayer hatte mehr vom Spiel, entwickelte aber vor dem Eintracht-Tor null Gefahr. Das sollte sich in Durchgang zwei ändern… (…)“

Eine geharnischte Reaktion von Bayers Trainer Ulf Kisten könnte die Ursache für die verbesserte zweite Hälfte der Gäste gewesen sein, wie www.moselkicker.de schreibt: „(…)1:0 für die Eintracht nach 45 Minuten – fast schon zu wenig. Dennoch schritten Schulz und Kollegen mit erhobenen Häuptern und zufriedenen Gesichtern in die Kabinen zum Pausentee.

Letzterer dürfte in der Bayer-Box wenig schmackhaft gewesen sein – Bitterstoff statt Zucker. Kirsten war am Kochen, als er in den Katakomben verschwand. Die Gardinenpredigt in der Pause zeigte Wirkung (…)“

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