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„Wir sind keine Schießbude mehr“

Punktgewinn in der Fremde: Beim SC Verl erzielte der SV Eintracht Trier 05 im Nachholspiel am Dienstag Abend ein 1:1. Den späten Treffer der Gastgeber beantwortete Andreas Anicic mit einem Freistoß-Strahl aus gut 20 Metern – in der 90. Minute traf er zum Ausgleich! Lesen Sie Auszüge aus den Artikel diverser Print- und Onlinemedien.

 

Das Geschehen auf und außerhalb des Platzes gestaltete sich aus Sicht des Trierischen Volksfreundes wie folgt: „(…)Beschaulich geht es zu in Verl, in der 25000-Einwohner-Stadt unweit von Gütersloh und Bielefeld. Nicht nur im Zentrum, auch im Stadion an der Poststraße. Lediglich 350 Zuschauer verfolgten am Dienstag zur fan-unfreundlichen Anstoßzeit um 17 Uhr das Regionalliga-Abstiegsduell zwischen dem SC Verl und Eintracht Trier. Für einen Kontrapunkt sorgten die Spieler lange Zeit nicht. Ramba-Zamba auf dem Platz? Bis zur Schlussphase nicht. Aber dann: Erst erzielte Marco Kaminski nach einem Eckball per Kopf die Führung der Gastgeber (84.), fast mit dem Schlusspfiff zirkelte der eingewechselte Andreas Anicic einen Freistoß aus 25 Metern zum 1:1-Endstand ins Netz (90.). (…)“

Im Onlineportal des Wochenspiegels, www.wochenspiegellive.de, wird Cheftrainer Reinhold Breu wie folgt zitiert: „(…)„Wenn man gegen eine solch clevere Truppe wie Verl, die gerade bei Standardsituationen stark ist, nur zwei Chancen im ganzen Spiel zulässt, will das schon was heißen, zumal wir ohne solch wichtige Spieler wie Gustav Schulz und Sahr Senesie antreten mussten. Wir sind im Gegensatz zu früheren Zeiten in dieser Saison längst keine Schießbude mehr“(…)“

Den früheren Verler und heutigen Eintracht-Kapitän Josef Cinar hat www.moselkicker.de in seiner Nachbetrachtung im Visier: „(…)Josef Cinar musste am Dienstagabend in Verl viele Hände schütteln. Der langjährige Kapitän des Sport-Clubs ist in Ostwestfalen immer noch sehr beliebt und genießt als “Spieler, auf den man sich stets verlassen kann”, so SCV-Chef Peter Mankartz, noch höchste Anerkennung. Trotz der freundlichen Aufnahme in der alten Heimat und des späten Ausgleichs zum 1:1 durch Andreas Anicic in der 90. Minute ging es dem Kapitän von Eintracht Trier nach dem spannenden Kampfspiel aber nicht wirklich gut. “Das ist jetzt das dritte Unentschieden nacheinander. Wir müssen auch einmal gewinnen, wenn wir aus der Abstiegszone herauskommen wollen“, maulte der Abwehrchef (…)“

Das Geschehen unmittelbar nach dem Verler 1:0 durch Marco Kaminski beschreibt die „Neue Westfälische“: „(…)“Ich war mir sicher, das ist die Entscheidung“, erklärte der Verteidiger nach dem Schlusspfiff seinen ausgelassenen Jubel. „Aber so einen Freistoß dürfen wir doch auch nie und nimmer kriegen“, schüttelte er enttäuscht den Kopf. Übeltäter Andreas Saur beschwerte sich zwar auch nach dem Schlusspfiff noch bei Schiedsrichter Matthias Eibach über diese Entscheidung, doch sonderlich geschickt hatte er sich nun wirklich nicht gegen Tim Eckstein angestellt. Warum die Verler diese Situation kurz vor Schluss nicht einfach mit einem resoluten Schlag klärten, ist eine ganz andere Frage. Aber gestern war eben Abstiegskampf pur angesagt (…)

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