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Ohne Schulz und Senesie nach Ostwestfalen

Wie eng es derzeit in der Fußball-Regionalliga zu geht, verdeutlicht die Konstellation vor dem Nachholspiel des SC Verl gegen den SV Eintracht Trier 05, das wegen fehlenden Flutlichts im Stadion an der Poststraße bereits am Dienstag, ab 17 Uhr, ausgetragen wird: Das Team von Trainer Raimund Bertels hat zwar nur einen einzigen Zähler mehr als der SVE auf dem Konto, ist aber derzeit als Elfter vier Positionen besser als die Mannschaft von Reinhold Breu notiert. Genauso wie der SVE, haben die Ostwestfalen nach der Winterpause noch keinen Sieg verbuchen können. In Essen wurde mit 0:2, in Elversberg mit 0:1 verloren. Zu Hause gab es im Derby gegen den Preußen Münster ein 0:0, zuletzt verbuchte der SCV ein 1:1 bei Waldhof Mannheim.

Sollte man auch nach der Saison auf Platz elf stehen, wären sie im Lager des Sportclubs wohl sehr zufrieden. Schließlich wurde der Etat im Sommer noch einmal herunter gefahren. Regionalliga-Fußball scheint (auch) im beschaulichen Verl nicht der große Renner zu sein.

Dabei zählte man einige Jahre zu den drittklassigen Klubs in Fußball-Deutschland: 2000 qualifizierte sich der SC für die zweigleisige Regionalliga. 2003 schließlich, nach 17 Jahren Zugehörigkeit zur dritthöchsten Spielklasse, stieg man in die Oberliga Westfalen ab und musste dort vier Jahre verbringen, bis 2007 der Wiederaufstieg in die Regionalliga gelang. Im selben Jahr gewann man zum dritten Mal den Westfalenpokal, schied aber in der ersten DFB-Pokalrunde gegen TSV 1860 München aus. Das Verpassen der Qualifikation für die nach der Saison neu geschaffene, eingleisige Dritte Liga war unterm Strich erwartungsgemäß.

Bekanntestes Gesicht im Verler Team ist aus Trierer Sicht Andreas Saur, der in der 2006/07er Runde dem Oberligakader des SVE angehörte und beim SC zu den Abwehr-Stützen zählt.

Um 15 Uhr hat sich der Eintracht-Tross am heutigen Montag auf den Weg ins Hotel nach Rheda-Wiedenbrück gemacht. Nicht mit dabei sind Gustav Schulz (Magen-Darm-Probleme) und Sahr Senesie (Muskelfaserriss)

Schiedsrichter der morgigen Partie ist Matthias Eibach aus dem hessischen Schwalmstadt. Ihm assistieren Timo Ide  und Patrick Kalbhenn.

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