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Gute Chancen, aber kein Tor

Erneutes Remis im Moselstadion: Nach dem 2:2 am Dienstag gegen den 1. FC Köln II kam Regionalligist SV Eintracht Trier 05 am Samstag zu einem torlosen Remis gegen den Tabellennachbarn Sportvereinigung 07 Elversberg. Vor 1610 Zuschauern gestaltete sich die von Schiedsrichter Sascha Stegemann aus Bonn absolut sicher geleitete Partie in der ersten Halbzeit relativ ausgeglichen. In Durchgang zwei nahm der SVE das Heft mehr und mehr in die Hand – und verbuchte einige sehr gute Möglichkeiten.

„Wir haben alles versucht und sind mehrfach knapp gescheitert. Wenn wir so weiter machen, werden wir noch genügend Spiele gewinnen“, bilanzierte Mittelfeldspieler Martin Wagner, der zehn Minuten vor Schluss selbst eine erstklassige Einschussmöglichkeit hatte, als er auf schönes Zuspiel des eingewechselten Andreas Anicic die Kugel aus halblinker Position knapp am Elversberger Tor vorbei setzte. Auch Wilko Risser (scheiterte per Kopfball am vorzüglich reagierenden Gäste-Schlussmann Matthias Kuhn, 57.), Gustav Schulz (62.), erneut Risser (66.) und Anicic (74.) verzeichneten gute Chancen. Gegen Ende der Partie kam Elversberg wieder etwas besser auf, kam aber zu keiner zwingenden Möglichkeit.

„Es war ein spannendes und packendes Kampfspiel. In der ersten Hälfte waren wir besser, nach der Halbzeit hatten wir in zwei, drei Situationen Glück. Unterm Strich können wir mit dem einen Punkt gut leben, zumal wir jetzt drei Heimspiele in Serie haben“, sagte SV-07-Trainer Günter Erhardt. Sein Trierer Kollege Reinhold Breu konnte indes darauf verweisen, dass sein Team vor dem Seitenwechsel „nichts Zwingendes“ zugelassen habe. Brenzlig vor dem von Ulli Schneider gehüteten Tor wurde es beim strammen Fernschuss von Emre Güral, den der SVE-Keeper abprallen ließ, indes beim Nachschuss von Thorsten Reiß glänzend reagierte (15.). Eher ein Zufallsprodukt war die Möglichkeit vom Ex-Kaiserslauterer Bundesligaspieler Thomas Drescher, dessen Flanke sich gefährlich Richtung Eintracht-Gehäuse senkte und auf der Latte landete (29.). Auf der Gegenseite war der diesmal neben Johannes Kühne aufgebotene Nicolas Fernandes zu überrascht nach einer Vorlage von Gilles Bettmer (9.), um in aussichtsreicher Position zum Schuss anzusetzen. Eine gefährliche Hereingabe von Bettmer in der 32. Minute verpasste Freund und Feind.

Ehe sich die Eintracht-Chancen in Durchgang zwei häuften, musste Ulli Schneider bei einem 28-Meter-Schuss von Martin Willmann noch sein ganzes Können aufbieten, um den Ball über die Latte zu lenken (54.).

„In dieser Saison läuft es nicht gerade rund. Dem einen oder anderen Spieler fehlt sicherlich das absolute Selbstvertrauen. Die Jungs haben aber wieder alles probiert und konzentriert gespielt. Wir müssen jetzt direkt nach vorne schauen – am Dienstag steht ja bereits in Verl das nächste Spiel an“, sagte Reinhold Breu.

Statistik

SV Eintracht Trier 05: Schneider – Rakic, Fernandes, Kühne, Dingels – Schulz (Anicic, 68.), Bettmer (Eckstein, 58.), Wagner, Senesie (Kempny, 30.), Bachl-Staudinger – Risser

SV 07 Elversberg: Kuhn – Kühne, Backmann, Reiß, Gross, Fall, Türkeri (Nakas, 69.), Güral (Omerbegovic, 60.), El Idrissi, Willmann, Drescher (Haas, 76.)

Schiedsrichter: Sascha Stegemann

Tore: Fehlanzeige

gelbe Karten: Kempny, Bachl-Staudinger, Eckstein – Drescher, El Idrissi

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