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Treue Fans als Rückgrat unserer Eintracht

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Sie sind das Rückgrat unseres Traditionsvereins SV Eintracht Trier 05: Treue Fans, die mit dem blau-schwarz-weißen Klub durch Dick und Dünn gehen. Im Rahmen des Dienstag-Heimspiels gegen den 1. FC Köln II standen zwei langjährige Anhänger besonders im Blickpunkt: Zum einen Karl-Heinz Müller, der in Schweich geboren wurde, seit 40 Jahren in Köln wohnt – und fast bei jedem SVE-Spiel dabei ist.  Zum anderen hatte Dominique Gödert aus Beilingen bei Speicher seinen 100. Einsatz (!) bei einem SVE-Pflichtspiel in Serie. Um das runde Jubiläum im Moselstadion begehen zu können, reiste er eigens aus dem Familienurlaub in der Nähe von Genk in Belgien an und nahm so rund 500 Kilometer An- und Abreise in Kauf.

Freunde und (Ex-) Kollegen aus Köln hatten für Karl-Heinz Müller eine ganz besondere Überraschung parat: Zu seinem ersten Spiel als Pensionär – berufsbedingt war er 1970 nach Köln gezogen, um dort bei den Ford-Werken seine Brötchen zu verdienen – begleiteten ihn einige nach Trier und verabschiedeten ihn offiziell mit einem netten Text via Stadionsprecher Peter Pries. Als dieser den in der Halbzeitpause verlas, zeigte sich Karl-Heinz Müller sichtlich gerührt. Sein Tipp in der Halbzeit („Wir gewinnen 3:1“) erfüllte sich leider nicht. Immerhin sicherte Tim Eckstein mit seinem späten Treffer einen Zähler. Der Optimismus des Ur-Eintrachtlers aus Köln ist ungebrochen: „Nächstes Jahr spielen wir um den Aufstieg in die Dritte Liga mit!“

Seit dem 24. März 2007 – damals verlor die Eintracht in der Oberliga in Worms mit 1:5 – hat Dominique Gödert kein einziges Pflichtspiel der Eintracht mehr verpasst. Seine Liebe zum SVE entfachte sich erst relativ spät – nämlich im Laufe der 2001/02 er Saison. Den Zweitligaaufstieg 2002 nennt er als sein herausragendes Fan-Erlebnis. Als Kuriosität bezeichnet er die Fahrt nach Lotte in der vergangenen Saison: Gerade hatte er das Ortsschild der westfälischen Gemeinde passiert, da wurde im Radio durchgesagt, dass die Partie gegen die Eintracht wegen widriger Platzverhältnisse ausfällt. Klar, dass Dominique Gödert auch zum Nachholspiel anreiste – und einigermaßen enttäuscht nach dem 3:5 wieder abreiste.

Auch nach dem Erreichen der „100“ will der 29-jährige Bankkaufmann der Eintracht (natürlich) auch durch seine Besuche die Treue halten. Das Abschneiden in dieser Saison schätzt er betont realistisch ein: „Durch die Pokalerfolge sind die Erwartungen zwischenzeitlich in die Höhe geschnellt. Wenn wir am Ende zwischen Platz sieben und zehn landen, wäre ich schon sehr zufrieden. Wenn wir innerhalb der nächsten fünf Jahre in die Dritte Liga aufsteigen, wäre ich schon zufrieden.“

Als Fußballfan aus der Region hat er nicht nur eine (ganz) enge Beziehung zu seiner Eintracht, sondern auch zur Luxemburger Nationalelf, die er sogar schon seit 1998 bei Heimspielen im „Stade Josy Barthel“ besucht.

Interessante Einblicke in seinen Fußball-Fahrplan gibt Dominique Gödert in seinem Blog:

http://domi333.blog.volksfreund.de/

 

Der SV Eintracht Trier 05 bedankt sich auch auf diesem Wege bei Karl-Heinz Müller und Dominique Gödert für die langjährige Treue und Verbundenheit und wünscht noch viele schöne und erfolgreiche Stunden mit dem SVE!

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