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Robert Bläsius hört auf – Roman Gottschalk kandidiert

Bei der Jahreshauptversammlung des SV Eintracht Trier 05 am Dienstag, 9. März (19 Uhr, Nells Park Hotel) wird es einen Wechsel im Vorstand geben: Nach knapp vierjähriger Amtszeit stellt sich Robert Bläsius aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr zur Wahl. Für ihn kandidiert der Trierer Unternehmer Roman Gottschalk, seit über zehn Jahren dem SVE als Sponsor, seit 2007 im Aufsichtsrat vertreten und dem Verein stets als aufmerksamer Begleiter verbunden.

„Ich bin Ende des vergangenen Jahres bei der Firma Volvo ausgeschieden und ich weiß nicht, wo mich mein weiterer beruflicher Weg hinführt. Es kann sein, dass ich aus der Region wegziehen muss“, sagt Robert Bläsius. Der 50-Jährige gehört seit 2006 dem Vorstand an. Davor zählte er über dreieinhalb Jahre hinweg zum Aufsichtsrat des Vereins. Sofern die Mitglieder zustimmen, würde Bläsius gerne zumindest in diesem Gremium weiter arbeiten: „Hier ist man nicht so sehr auf das Tagesgeschäft fixiert und kann sich flexibler und auch strategischer einbringen. Gerne stehe ich auch dem Vorstand weiter beratend zur Seite“, so Bläsius. Der Detzemer hat den Verein in einer schwierigen Phase begleitet: „Nach dem Abstieg aus der Regionalliga ist hier einiges zusammen gebrochen. Wir haben die Kurve aber wieder gekriegt und sind auf einem viel versprechenden Weg.“

Die finanzielle Konsolidierung ist nicht zuletzt aufgrund der Einnahmen aus dem DFB-Pokal sehr zügig voran geschritten. „Wir sind bis auf ein noch abzuzahlendes Darlehen fast schuldenfrei“, berichtet Bläsius, der sich im Dreier-Vorstand mit Ernst Wilhelmi und Harry Thiele nicht nur um die Finanzen, sondern auch ums Marketing gekümmert hat. Als großer Erfolg ist hier besonders die im Herbst vergangenen Jahres eingeführte Kampagne „Eintracht macht stark“ zu nennen, die sogar für bundesweites Aufsehen und für ein großes positives Echo bei Sponsoren und Zuschauern sorgte. „Wir werden diese Kampagne mit neuen Ideen weiter führen“, kündigt Bläsius an. Sportlich setzt er einiges in den neuen Cheftrainer Reinhold Breu: „Wir verfallen jetzt nicht in einen Jugendwahn, wollen aber mit ihm noch mehr Kräfte aus den eigenen Reihen und der Region in die erste Mannschaft integrieren.“

Roman Gottschalk kann er als seinen Nachfolger nur nachdrücklich empfehlen: „Wir stehen schon seit langem im engen Kontakt. Herr Gottschalk ist ein echter Eintrachtler, hat sich bereits im Aufsichtsrat sehr engagiert und bringt viel Herzblut und Hintergrundwissen zum Verein und kaufmännisches Denken mit.“

„Ich bin bereit, diese Verantwortung zu übernehmen und würde mich freuen, wenn die Mitglieder mir am 9. März ihr Vertrauen aussprechen würden“, betont Roman Gottschalk.

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