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Remis zum Breu-Debüt – Risser trifft doppelt

Gelungene Premiere für Reinhold Breu, den neuen Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05: Im Südwestderby gegen den 1.FC Saarbrücken gelang dem SVE am Dienstag Abend im Nachholspiel ein 2:2 gegen den 1. FC Saarbrücken. Vor 5150 Zuschauern erzielte Risser beide Tore für Trier, für die Saarländer war Fuchs zweimal erfolgreich. Der SVE stoppt damit den Abwärtstrend der letzten Spiele.

Den besseren Start erwischten die Gäste von der Saar: In der vierten Minute scheiterte zunächst Markus Fuchs am fulminant reagierenden Ulli Schneider im Tor, der von Coach Breu das Vertrauen geschenkt bekommen hatte. Assen Alexov musste dafür auf der Bank Platz nehmen. Im Anschluss an die Rettungstat von Schneider drosch Sammer Mozain die Kugel über das Trierer Tor. Eine weitere gute Saarbrücker Chance in der 16. Minute, als Mozain nur das Außennetz traf. Fast im Gegenzug die 1:0-Führung der Hausherren: Sahr Senesie setzte sich schön im Strafraum durch, scheiterte mit seinem Schuss noch an FCS-Keeper Enver Marina, ehe Wilko Risser den Abpraller über die Linie drückte. In der Folge bestach der SVE zunächst durch Zweikampfstärke und Einsatz.

Saarbrücken konnte sich nicht mehr offensiv in Szene setzen – bis zur 30. Minute: Nach einem Freistoß von Mozain konnte Ulli Schneider die nasse Kugel nicht festhalten, im Nachsetzen markierte Markus Fuchs den Ausgleich. Acht Minuten später das 1:2, erneut im Anschluss an einen Freistoß. Auf Vorlage von Tim Bauer köpfte Manuel Zeitz auf Fuchs, der Schneider zum zweiten Mal überwinden konnte. Im Spiel nach vorne war der SVE bis zur Pause redlich bemüht. Oft fehlte es aber an Durchschlagskraft und Passgenauigkeit.

Die zweite Hälfte begann schwungvoll mit je einer Möglichkeit hüben wie drüben: Zunächst köpfte Velimir Grgic Millimeter am Trierer Tor vorbei (47.). Auf der Gegenseite zielte Gustav Schulz nach feiner Einzelleistung bei seinem Schuss aus der zweiten Reihe etwas zu hoch (49.). Gilles Bettmer (59.) und auch Sahr Senesie (62) sorgten ebenfalls für Gefahr vor dem Tore von Marina. Die Eintracht erhöhte den Druck. Das 2:2 lag in der Luft, wäre ums Haar bereits in der 76. Minute gefallen,als Schulz aus spitzem Winkel scheiterte – und fiel dann in der 81. Minute: Einen strammen Schuss von Martin Wagner klatschte Marina nach vorne ab, den Abpraller verwertete Risser. Ein Schuss aus 18 Metern von Thomas Kempny wurde noch gefährlich abgefälscht. Auf der Gegenseite scheiterte FCS-Spielführer Marcus Mann nach einem Grgic-Freistoß an der Latte.

„Wenn der rein gegangen wäre, wäre es auch nicht ganz verdient gewesen. Wir haben in der zweiten Hälfte unsere Ordnung phasenweise völlig verloren. Wenn Trier so weiter spielt, wird es mit dem Abstieg nichts zu tun haben“, bilanzierte FCS-Coach Dieter Ferner. Reinhold Breu lobte den kämpferisch Einsatz und zeigte sich „hoch zufrieden“. In der zweiten Hälfte habe der SVE um einiges mutiger gespielt. „Da haben wir toll und attraktiv gespielt. Wir haben uns den Punkt redlich verdient“, unterstrich Breu.

Aufstellung Trier: Schneider – Dingels, Cinar, Lacroix (68. Kempny), Rakic – Schulz (78. Anicic)– Bachl-Staudinger, Bettmer, Wagner – Risser (85. Salem), Senesie.

Saarbrücken: Marina – Zydko, Lerandy, Mann, Bauer (72. Kohler)– Zeitz, Weissmann, Dafi, Mozain (87. Strohmann)– Grgic, Fuchs (81. Brückerhoff).

Tore: 1:0 Risser (17.), 1:1, 1:2 Fuchs (30., 38), 2:2 Risser (81.)

Gelbe Karten: Cinar, Wagner, Bachl-Staudinger, Lacroix, Senesie, Dingels – Zeitz, Bauer

Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle)

Zuschauer: 5150

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