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Derby! Eintracht muss zum FSV Salmrohr

 

Eine aus regionaler Sicht höchst interessante Partie hat die Auslosung zum Achtelfinale um den Bitburger-Rheinlandpokal am Sonntag Nachmittag gebracht: In der Runde der letzten 16 gibt es eine Neuauflage des ewig jungen Duells zwischen dem Rheinlandligisten FSV Salmrohr und dem Regionalligisten SV Eintracht Trier 05.

„Ein schönes Los für beide und eine für uns lösbare Aufgabe, die wir erfolgreich absolvieren werden“, zeigte sich Co-Trainer Reinhold Breu zuversichtlich, was den Einzug in die nächste Runde angeht. Breu ließ keinen Zweifel daran, dass der SVE in dieser Saison zum vierten Mal in Folge den Bitburger-Rheinlandpokal gewinnen will.

Der Auslosung, die im Rahmen des Hallenfußballturniers zu Gunsten der Lebenshilfe in der Konzer Saar-Mosel-Halle stattgefunden hatte, wohnte auch Helmut Meeth, Präsident des FSV Salmrohr, bei: „Ein tolles Los, das uns sicher sehr viele Zuschauer beschert. Als Endspiel wäre mir diese Paarung aber lieber gewesen.“

Zu verdanken haben die Salmrohrer die lukrative Partie, die laut Rahmenterminplan zwischen dem 9. und 17. Februar ausgetragen werden soll, „Glücksfee“ Matthias Weber, Ehrenmitglied und früherer Vizepräsident des Fußballverbandes Rheinland.

Während sich die Eintracht durch ein 2:1 gegen die eigene U23 fürs Achtelfinale qualifiziert hat, konnte sich das seit Sommer (wieder) von Robert Jung trainierte Salmrohr durch ein 1:0 bei Rheinlandligist Morbach und 2:0-Erfolge in Wallenborn und Mehren (beide A-Klasse Eifel) in diese Runde vorkämpfen.

Zuletzt hat es in der gemeinsamen Oberliga-Saison 2006/07 Pflichtspiele der Eintracht gegen Salmrohr gegeben. Beim FSV siegte der damals noch von Roland Seitz gecoachte SVE mit 5:2, im Moselstadion trennte man sich 1:1. Derzeit rangiert der FSV, in dessen Reihen zahlreiche Ex-Eintrachtler stehen (Alex Adrian, Daniel Schraps, Andreas Hesslein, Dibran Thaqi, Rodalec Souza…), in der Rheinlandliga auf Platz fünf und hat bei elf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SG Bad Breisig nur noch theoretische Chancen, nach der Winterpause ins Titelrennen einzusteigen.

Im Bild (von links): “Glücksfee” Matthias Weber, Spielausschussvorsitzender Herbert Kommer und Moderator Andreas Arens

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