powered by deepgrey

Wird Sahr Senesie wieder zum FCS-Schreck?

Herzlichen Glückwunsch, Mario Basler! Am heutigen Freitag feiert der Cheftrainer des SV Eintracht Trier 05 seinen 41. Geburtstag. Darauf, dass ein eventueller Sieg am Sonntag, ab 13.30 Uhr, im Südwestderby gegen den Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken  auch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk sein soll, legt Basler aber keinen besonderen Wert: „Es kommt nicht auf meine Person an. Es geht um das Team, das sich mit einem Dreier für eine abermals gute Trainingswoche selbst belohnen sollte.“

Auch und gerade auf das Duell mit dem Südwestrivalen freut sich Basler: „Man hat die Woche über schon eine gewisse Anspannung und einen gewissen Kitzel innerhalb der Mannschaft gespürt. Jeder will sich für die beiden letzten 1:3-Niederlagen in Lautern und bei Schalke II rehabilitieren. Jeder will mit einem Derbysieg auch einen versöhnlichen Abschluss schaffen.“

Trotz hier und da aufkommender Kritik an seiner Person bleibt der Trierer Trainer ruhig („Unser Ziel war von Anfang an ein einstelliger Tabellenplatz. Als Neunter sind wir hier voll auf Kurs.“), er weiß aber auch, „dass viele in der Mannschaft es besser können, ihr Leistungsvermögen aber – aus welchen Gründen auch immer – bislang nicht immer abrufen konnten“. Die im Sommer getätigten Transfers würde er „genauso noch mal tätigen“, versichert Basler – der „weiter absolut an die Mannschaft glaubt“. Nach der aktuellen Saison laufen nunmehr 14 Verträge aus. Mit sechs bis acht Akteuren davon will man nach derzeitigem Stand verlängern. „Der Rest kann sich im nächsten halben Jahr noch beweisen“, lässt er ein Hintertürchen für den einen oder anderen offen.

Eine starke Leistung im Vergleich mit dem 1. FC Saarbrücken würde beim Coach und den Fans sicher besonders positiv vermerkt werden. Ein Sieg würde zudem das ursprünglich vorgesehene Urlaubsende (Das erste Training ist für 11. Januar vorgesehen) bestätigen. „Wenn wir nicht gewinnen, werden wir schon am 6. oder 7. Januar wieder anfangen“, kündigt Basler an.

Den FCS bezeichnet er gleichwohl als „klaren Favoriten“ – nicht nur, weil, die Blau-Schwarzen Erster sind, sondern auch, weil „die Saarbrücker Spieler im Schnitt das Doppelte verdienen wie meine Jungs“. Bis auf die Langzeitverletzten Nicolas Fernandes und Andy Rakic sind alle Mann fit. Wegen der fünften Gelben Karte, die er sich im Spiel bei Schalke II eingefangen hat, muss Abwehrspieler Michael Dingels aber gesperrt zuschauen. Kandidaten für die rechte Außenposition in der Viererkette sind Gustav Schulz und Thomas Kempny. Bereits in der Pressekonferenz am Freitag kündigte Basler an, dass Sahr Senesie – zuletzt krank und davor wegen Formschwäche nur auf der Bank – von Anfang an spielt. Der Angreifer weiß, wie man gegen den FCS Tore schießt, siehe seine drei Treffer im Hinspiel, das die Eintracht mit 3:1 im Ludwigspark gewinnen konnte…

Leave a Reply

[class^="wpforms-"]
[class^="wpforms-"]