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"Können als Gemeinschaft gegen jeden bestehen"

Wie schnell es in der Fußball-Regionalliga West gehen könnte, verdeutlicht vor dem Duell des SV Eintracht Trier 05 beim VfL Bochum II (Samstag, 14 Uhr, „rewirpower“-Stadion“ ein Blick auf die Tabelle: Sollte der Tabellensiebte sein Gastspiel bei der auf Rang zwei notierten Bundesliga-U23 gewinnen, hätte man auf einmal wieder Kontakt zur Spitzengruppe und läge nur noch drei Zähler hinter dem VfL.

Noch vor kurzem drohte die Eintracht in die Abstiegszone abzurutschen… Die vier Punkte aus den beiden jüngsten Partien bei Borussia Mönchengladbach II (2:2) und gegen Waldhof Mannheim (2:1) haben die Zuversicht im Trierer Lager wieder wachsen lassen. „Wenn wir als Gemeinschaft auftreten, können wir gegen jeden in der Liga bestehen“, gab Cheftrainer Mario Basler in der Pressekonferenz am Freitag Mittag kurz vor der Abreise ins Ruhrgebiet zu verstehen.

Verzichten muss Basler weiterhin auf die verletzten Andy Rakic (Leiste) und Florian Bauer (Schulter). Nicolas Fernandes fehlt ebenfalls; im Bitburger Rheinlandpokalspiel am Dienstag gegen die eigene U23 (2:1) zog sich der Franzose erneut eine Verletzung zu: Ein abgekapselter Bluterguss im Oberschenkel macht einen Einsatz unmöglich. Damit hat der 21-Jährige einen „Titel“ sicher; nämlich den vom Pechvogel der Hinrunde. Fraglich ist noch, ob Christopher Reinhard mitwirken kann: „Er hat eine Rippenprellung und klagt über Atembeschwerden“, berichtete Basler. Reinhards Einsatz wird sich erst am Spieltag entscheiden. Deswegen bricht der SVE-Tross auch gegen 15.30 Uhr mit 19 statt der sonst üblichen 18 Akteure auf.

Bedingt durch den Ausfall des ursprünglich im defensiven Mittelfeld eingeplanten Nicolas Fernandes dürfte Max Bachl-Staudinger in  die Startformation rücken. „Der Junge hat nach seiner Einwechslung gegen Mannheim voll überzeugt und auch im Training Gas gegeben. Er hat ein gutes Zweikampfverhalten und geht aggressiv zu Werke“, lobt Coach Basler den 19-Jährigen, der vor der Saison vom Talentschuppen des SSV Jahn Regensburg gewechselt war und sich immer besser an die mitunter raue Luft im Seniorenbereich gewöhnt. Gesetzt in der Offensive ist der zuletzt in zwei Spielen drei Mal erfolgreiche Yannick Salem (Foto). Am Samstag im Länderspiel mit dem Kongo in Angola (1:1) kam er 70 Minuten zum Einsatz und ist seit Mittwoch wieder im Mannschaftstraining. Sturmpartner dürfte Wilko Risser sein. Ob dahinter der zuletzt seiner Form etwas hinterher laufende Sahr Senesie spielt, ließ Basler am Freitag Mittag noch offen, ließ aber durchblicken, „dass wir den Sahr brauchen, der in den ersten Wochen der Saison sechs Tore erzielt hat…“

Das aus sportlicher Sicht unsägliche, von der Regionalligamannschaft nicht sehr motiviert geführte Pokalmatch am Dienstag gegen die eigene U23 will Basler derweil nicht überbewerten: „Es war eine gute Trainingseinheit. Die Jungs haben sich gut bewegt und es hat sich keiner verletzt. Mehr war in einem solchen Spiel nicht zu erwarten.“

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