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"2:2 als Signal, dass es jetzt besser läuft"

Zum zweiten Mal in dieser Saison durfte Fabio Fuhs am Samstag beim 2:2 in Mönchengladbach von Beginn an ran. Der etatmäßige U23-Kapitän des SV Eintracht Trier 05 spielte auf der für ihn ungewohnten Position in der Außenverteidigung, machte seine Sache aber auch nach Ansicht des Trainerteams mehr als ordentlich. „Das hat gepasst“, lobt Co-Trainer Reinhold Breu und kann sich weitere Regionalliga-Einsätze von Fuhs durchaus vorstellen. Im Interview mit www.eintracht-trier.com steht Fabio Fuhs, der aus der Jugend des SV Ehrang hervor geht und als B-Jugendlicher von der TuS Mosella Schweich zur Eintracht wechselte, Rede und Antwort.

 

Im Heimspiel gegen Lotte (0:1) durftest Du in der Innverteidigung ran, in Mönchengladbach hast Du dann in der Viererkette außen gespielt. Wie hast Du selbst Deine Leistung gesehen?

 

Ich denke, es war im Großen und Ganzen okay. Schließlich ist mir der Pass zum 1:0 gelungen. Außerdem konnte ich noch ein Mal auf der Torlinie klären. Natürlich ist es etwas ganz anderes, in der Regionalliga, statt in der Rheinlandliga zu spielen. Hier ist viel mehr Handlungsschnelligkeit gefragt. Außerdem ist der Druck größer – gerade, wenn es wie bei uns zuletzt gar nicht gelaufen ist.

 

Nach vier Regionalliga-Pleiten in Serie ist Euch mit dem 2:2 immerhin ein Remis gelungen. Wie habt Ihr als Mannschaft das Spiel in Gladbach verarbeitet?

 

Wir machen uns natürlich nichts vor: Gut war auch das nicht, was wir am Samstag geboten haben. Aber: Aufgrund der Spielanteile und der Chancen hätten wir das Ding gewinnen müssen. Wir sehen das Unentschieden, zumal es ja sehr spät zustande kam, jetzt als Kehrtwende und als Signal an, dass es jetzt wieder besser läuft. Samstag gegen Waldhof wollen wir das mit einem Sieg unterstreichen.

 

Derzeit stehst Du im Regionalligakader; hast Dich durch gute Leistungen in der U23 empfohlen und hast sicherlich ein Stück weit auch vom Verletzungspech der etatmäßigen Verteidiger profitiert. Daneben trainierst Du noch die U15 des SVE belegst an der Uni das Fach Betriebswirtschaftslehre. Wie kriegt man das alles unter einen Hut?

 

Es ist schwer. Aber mit der richtigen Planung und der notwendigen Selbstdisziplin klappt das. Als 21-Jähriger bei der Eintracht in der ersten Mannschaft zu stehen und in der Nachwuchsarbeit Trainer zu sein, motiviert ja schließlich auch.

 

Fuhs

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